Zum 140. Geburtstag erinnert das Kölnische Stadtmuseum im OPEN SPACE an die Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer, eine wichtige Wegbereiterin des Expressionismus im Rheinland, deren Werk und Einfluss lange in Vergessenheit geraten war. Der Erste Weltkrieg, persönliche Schicksalsschläge und eine psychische Erkrankung beendeten ihre Karriere früh; 1941 wurde sie Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen. Erst jetzt erfährt ihr Werk wieder größere Aufmerksamkeit.
Anlässlich des OPEN SPACE liest Autorin Hanka Meves aus ihrem neuen Roman „Der Künstlerinnen-Klub“.
Köln, 1911. Die Freundinnen Emmy und Olga gründen im Gereonshaus einen Künstlerklub, in dem van Gogh, Picasso, Macke und viele andere moderne Kunstschaffende gefeiert werden – sehr zum Missfallen der konservativen Kölner Presse. Zwischen Aufbruch und Kritik, Liebe und Anfeindungen versuchen die Frauen, ihren Platz in der Kunstwelt zu finden.
Die Lebensgeschichten der Malerin Olga Oppenheimer und der Ausstellungsorganisatorin Emmy Worringer erstmals in einem Roman.