Der 13-jährige Zijush, ein Rom aus Nordmazedonien, muss mit seiner in Deutschland zeitweise geduldeten Familie Bremerhaven verlassen. Um eine Abschiebung zu vermeiden, entscheidet sich sein Vater für eine „freiwillige“ Rückkehr ins Herkunftsland.
In einem Land, dessen Sprache er nicht spricht, ist die Fortsetzung des Schulbesuchs schwierig. Seine Klassenkameraden aus Deutschland vermissen ihn und lassen ihn per Smartphone am Unterricht in seiner alten Klasse teilnehmen. Seine Lehrerin und ein Schulfreund besuchen ihn sogar persönlich.
In Nordmazedonien wird er als Rom nicht nur Armut und Ausgrenzung, sondern auch rassistischen Übergriffen ausgesetzt. Schließlich schafft es die Familie nach wiederholten rassistischen Angriffen wieder nach Deutschland zu kommen.
Die Filmemacherin begleitet Zijush und lässt ihn und seine Umgebung zu Wort kommen.
Ein Film über Rassismus und eine fragwürdige Asylpolitik Deutschlands aber auch über Identität, Menschlichkeit und die Stärke der Freundschaft.
Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit Filmemacherin Allegra Schneider und Sean McGinley (Roma Center Göttingen). Moderation: Radoslav Ganev (Romanity e.V.).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2023 und in Kooperation mit der Interkulturellen Akademie der Diakonie München und Oberbayern und Romanity e.V.
Anmeldung bitte hier.