FOTO: © Kunsthochschule für Medien Köln

NO ONE'S ARK

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wenn wir von einer Arche sprechen, tauchen viele Bilder und Geschichten, aber auch eine Reihe von Fragen in unseren Köpfen auf: Wem wird der Zutritt gewährt? Was wird mit an Bord genommen, was bleibt zurück? Welche Beziehungen entfalten sich auf der Arche? Würde sich eine soziale Ordnung entwickeln und wenn ja, wie würde diese aussehen? Und vielleicht entscheidend: Wohin würde die „Arche" steuern – falls sie sich überhaupt bewegt? 

Wenn die Arche als Bunker, oder umgekehrt, der Bunker als Arche gedacht wird, verschieben sich unsere Vorstellungen. Zwischen dem „Bunker“ und der „Arche“ entsteht eine subtile Spannung: Der Bunker bleibt an die Sedimente der Geschichte gebunden, während die Arche sich den Entwürfen unbestimmter Zukünfte widmet. Sie verspricht vielleicht Flucht oder Rettung, fungiert aber vor allem als ein vorübergehender Moment, in dem eine Vielstimmigkeit entsteht, ohne zur Einheit zu gerinnen. 

Die Ausstellung im ehemaligen Bunker, die durch Mischa Kuball initiiert wurde, bietet 28 jungen Künstler*innen der KHM eine Ausstellungsfläche für Werke, die sich dem Spannungsfeld zwischen "Arche" und "Bunker" widmen. 

Location

Bilker Bunker Aachener Straße 39 40223 Düsseldorf

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