"Es war einmal ein Junge, der wollte auf der Straße singen. Eigentlich wollte er gar nichts anderes tun als singen."
Da die Redefreiheit in vielen Teilen der Welt nach wie vor verhindert wird, ist ein Soloauftritt auf der Bühne heute ein lauter Schrei nach Überleben, nach Freiheit, nach Solidarität, und er präsentiert öffentlich den großen Wunsch, gehört zu werden.
In ihrem poetischen Solo-Theaterstück stürzt İpek Seyalıoğlu nach Jahren des Aktivismus das diktierte Wort und bringt eine Stimme hervor, die einst ins Schweigen gezwungen wurde.
"Immer das Leben loben. Das ist der Weg zu singen."