Nachholtermin vom 27.01.2022 - bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.
Seit ihrer ersten musikalischen Begegnung vor über 20 Jahren in der Afro-Pop-Band " Dunyabele " haben sich zwischen Martin Kübert und Achim Fink vielfältige Projekte ergeben. Im Kontext zwischen Ethnomusik, Jazz, Pop und Klassik entstand mit dem Schlagzeuger Heiko Thurm das Trio "FinKüberThurm" (CD bei Jazzhausmusik). Auf Einladung des Goethe-Instituts bereiste "FinKüberThurm" 1991 den Senegal und spielte dort u.a. mit dem Star der westafrikanischen Szene Baaba Maal und seinen exzellenten Musiker:innen. Neben Konzerten und öffentlichen Anlässen wurde in Clubs gespielt, Filmmusiken aufgenommen oder Hörspiele vertont. Einen großen Stellenwert bekamen die Bühnenmusiken an den Theatern in Köln, Koblenz, Bonn und Düsseldorf. Hierbei wurde neben Songs von z. B. Tom Waits oder den Tiger Lillies eigene stimmungsvolle Musik entwickelt, die den Inszenierungen starke und kontrastreiche Dynamik verlieh.
Talking Horns
Talking Horns "erzählen" mit ihren Instrumenten höchst unterhaltsame Geschichten aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Kopf und Bauch werden gleichermaßen bedient: Für Purist:innen und Schubladen-Denker:innen unerhört. Der/die 'Durchschnittshörer:in' (so es sie denn überhaupt gibt) haben dabei ebensoviel Spaß wie Jazz-Kennende, Freund:innen der Kammermusik oder jene, die es lieben, wenn es „groovt“. Die große Faszination der Talking Horns liegt vor allem darin, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln entfalten: Messer scharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen, und gelegentlich reflektiert der musikalische Horizont auch avantgardistische Kammermusik. Durch permanenten Rollenwechsel erreichen die Talking Horns eine orchestrale Dichte.