Im Zuge der diesjährigen SimultanProjekte und der Ausstellung wittern veranstalten wir am 20.6. von 17 bis 22 Uhr einen Performancetag mit drei Performances der Künstler*innen Darcy Neven, Philip Nürnberger und Mohamad Moe Sabbah.
Darcy Neven verbindet in ihren Dinner-Performances künstlerische Praxis mit sozialer Interaktion, welche bei einer gemeinsamen Mahlzeit ein einzigartiges, partizipatives Erlebnis erschafft. Durch das Sammeln, Transformieren und Servieren von Lebensmitteln schafft sie temporäre Gemeinschaften und regt zum Dialog über Konsum, Erinnerung und kollektive Rituale an. Philip Nürnberger lotet in seinen Literaturperformances die Grenzen zwischen Sprache, Körper und Raum aus – seine Arbeit Keine Ruinen mehr beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Transformation von Ruinen, im digitalen und analogen Raum. Moe Sabbahs Masken-Performances erkunden die vielschichtigen Identitäten und kulturellen Codes, die sich hinter dem Verhüllen und Enthüllen verbergen. Durch den Einsatz von Masken als zentrales Medium schafft Sabbah rätselhafte, oft surreal anmutende Szenen, die das Publikum herausfordern und dazu anregen, über die Konstruktion des Selbst nachzudenken.
Eintritt frei!