Ein Stadtfest, ein Dorffest, eine Kirmes, ein Schützenfest: Jedes Fest hat Regeln. Man tanzt. Man isst. Marinka kehrt nach Jahren in ihren Heimatort zurück – und während das FEST unermüdlich vor sich hin feiert, kommen Erinnerungen hoch, an eine ganz bestimmte Festnacht, seit der Marinka nicht mehr tanzen will. Eine Nacht, die sich schwer in Worte fassen lässt. Nur ein Traum, sagt ihr Bruder. Marinka könne den Umfang der Tat nicht nennen, sagt die Polizistin. Aber Marinka will nicht länger Opfer sein, sondern Jägerin. Gemeinsam mit einem Rudel Hunde nimmt sie eine unerbittliche HATZ auf, um Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen, zwischen Rache und Schuld, zwischen Gnade und Geheul.