Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol

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Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol

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Vortrag und Gespräch mit Pablo Schmelzer und Prof. Dr. Léonie de Jonge

Die Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung changierten zwischen nationaler Euphorie und Ernüchterung. Sie waren aber auch Jahre entgrenzter Gewalt, für die Städtenamen wie Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock Lichtenhagen zur Chiffre geworden sind.

Der Historiker Pablo Schmelzer (Hamburger Institut für Sozialforschung) verfolgt in seinem Vortrag die gesellschaftliche Debatte um das erodierende staatliche Gewaltmonopol, die sich angesichts der Allgegenwart brennender Asylunterkünfte, patrouillierender Bürgerwehren und sich formierender Selbstverteidigung migrantischer Communities in den „Baseballschlägerjahren“ entfaltete.

Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Léonie de Jonge (Institut für Rechtsextremismusforschung Tübingen) legt in einem anschließenden Impuls aus internationaler Perspektive den Fokus auf aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten in Europa und deren Einfluss auf Politik, Gesellschaft und öffentliche Debatten.

Der Eintritt ist frei.

Kooperationspartner*innen: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Uni Tübingen

Anmeldung bis zum 28.9. unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de

Location

Erinnerungsort Hotel Silber
Erinnerungsort Hotel Silber Dorotheenstraße 10 70173 Stuttgart

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