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Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol Nach der Wende und heute
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung changierten zwischen nationaler Euphorie und Ernüchterung. Sie waren aber auch Jahre entgrenzter rechtsextremer Gewalt, für die Städtenamen wie Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen zur Chiffre geworden sind.
Der Historiker Pablo Schmelzer verfolgt in seinem Vortrag die gesellschaftlichen Debatten um das erodierende staatliche Gewaltmonopol. Es ging um die Allgegenwart brennender Geflüchtetenunterkünfte, patrouillierende rechtsextreme Bürgerwehren und darum, wie migrantische Communities sich schützten. Sein Interesse gilt dem Zusammenhang von öffentlichen Debatten und Gewalt.
Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Léonie de Jonge legt in einem anschließenden Impuls aus internationaler Perspektive den Fokus auf aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten in Europa und deren Einfluss auf Politik, Gesellschaft und öffentliche Debatten.
Der Abend findet im Rahmenprogramm der Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror” im Erinnerungsort Hotel Silber statt und ist eine Kooperation zwischen dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Fachbereich Geschichte) und dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Universität Tübingen. Er wird freundlich unterstützt durch den Akademieverein.
Preisinformation:
kostenfrei
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