Das sagt der/die Veranstalter:in:
Das Event bietet eine vielschichtige Mischung aus literarischen Texten und visuellen Arbeiten von Simon Lässig, begleitet von Reflexionen über frühkindliche Erlebnisse und Wahrnehmungsmuster. Im Mittelpunkt steht die Fragilität der Grenze zwischen Subjekt und Objekt, Selbst und Anderem, wie sie sich in der frühen Kindheit formt und wie diese Grenze immer wieder infrage gestellt werden kann.
Simon Lässig verbindet in seiner Präsentation Elemente von Film und relationalem Sehen, um zu zeigen, wie sich abstrakte und konkrete Ebenen in unserem Wahrnehmen abwechseln und sich nie ganz stabilisieren lassen. Die Veranstaltung richtet sich an ein englischsprachiges Publikum und eröffnet Raum für ein Nachdenken über Identität und Wahrnehmung jenseits fester Kategorien.
Dieses Programm ist eingebettet in Tolia Curriculum, ein von der Künstlerin Tolia Astakhishvili initiiertes Format mit einem vielfältigen Angebot an Workshops, Vorträgen, Lesungen und partizipativen Aktivitäten für Menschen jeden Alters.