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Sinfoniekonzert

Theater Konzert

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Zemlinskys Sinfonie auf Gedichte von Rabindranath Tagore ist neben Mahlers „Lied von der Erde“ eines der zentralen Werke für Sologesang und Orchester. Der Wechsel von Bariton und Sopran, die in den sieben aufeinanderfolgenden Sätzen stets voneinander isoliert singen, eröffnet den Raum des „Erotisch-Imaginären“ (Hermann Danuser). Die durchkomponierte Form unterstreicht dabei den im Titel festgehaltenen Charakter als „Lyrische Sinfonie“. Demgegenüber legte Beethoven seiner Zweiten Sinfonie eine dramatische Entwicklung zugrunde, deren Kontrastreichtum und Finalität als wegweisend für seine weitere kompositorische Arbeit gelten kann. Eine Sonderstellung beansprucht der langsame Satz: ein ausladendes Larghetto, das mit seinem epischen Gestus eine weitere Dimension eröffnet.

Sir Donald Runnicles dirigiert Beethovens Zweite und Zemlinskys „Lyrische Sinfonie“, die mit den Ensemblemitgliedern Flurina Stucki und Thomas Lehmann als Soli zum ersten Mal überhaupt an der Deutschen Oper Berlin erklingt.

Location

Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

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