Auf Hawaii gibt es bis heute keinen größeren Helden als Duke Kahanamoku, den "King of Surfing", wie Kelly Slater sagt. Der Duke lebte ein unglaubliches Leben: In den 1920er Jahren holte er das Wellenreiten aus der Versenkung, nachdem der heilige Sport der Hawaiianer von europäischen Missionaren jahrhundertelang verboten worden war. Kahanamoku begründete mit seiner Crew eine völlig neue Lebensweise am Strand von Waikiki: den Beachboy-Lifestyle. Bald kamen die Reichen und Schönen des internationalen Jet-Sets, um mit ihm durch die Wellen von "Queens" und "Canoes" zu gleiten.
Er gewann als Schwimmer mehrere Goldmedaillen bei Olympischen Spielen, brachte das Surfen nach Kalifornien und Australien, rettete zahllose Menschenleben als Rettungsschwimmer, wurde Filmstar - und schließlich Sheriff von Honolulu. Doch seine wichtigste Aufgabe war die des "Ambassador of Aloha". Er verkörperte den Aloha-Spirit der Nächstenliebe, Offenheit und Bescheidenheit, egal auf welchem Kontinent er unterwegs war. Doch trotz der Bewunderung, die man ihm entgegenbrachte, kämpfte Duke Kahanamoku Zeit seines Lebens gegen den institutionalisierten Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft.