Darsteller*innen: Nadeshda Brennicke, Timo Jacobs, Silas Peter
Nach seiner schräg-lakonischen Komödie „Hochstapler und Ponies“ überrascht Independent-Regisseur Timo Jacobs mit einem radikalen Genre- und Stimmungswechsel. „Tod meiner Jugend“ ist ein Film über Mobbing, Gewalt und sexuellen Missbrauch – beruhend auf einer wahren und erschütternden Geschichte. Jacobs erzählt das Leben des realen Kai Peter gleichzeitig komplex-aufgefächert und bodenständig. Dafür findet er eine eigene, rohe und berührende Form – und unternimmt gleichzeitig noch einen Ausflug in die künstlerische Aufarbeitung von Trauma, ausgerechnet auf der Comedy-Bühne. Ein im besten Sinne ungeschliffener, bewegender Film. filmstarts.de
Kai Peter ist Hausmeister an der Schule seines Sohnes – derselben, die er einst selbst besuchte. Mit Frau Meli und Sohn Silas kehrt er in seine alte Heimat zurück. Alles wirkt perfekt: ein sicherer Job, eine liebevolle Familie, und Silas, sein Sohn und ein vielversprechender Kickboxer, der seinen Spuren folgt. Doch Kai spürt eine innere Unruhe. Er nimmt Comedy-Unterricht, um seinem Leben neuen Schwung zu geben. Der Besuch im ehemaligen Kinderheim reißt alte Wunden auf, und die Begegnung mit Klaus, einem früheren Kollegen, konfrontiert ihn mit Wegen der Vergangenheit, die er nicht betreten wollte.