Vor das Gericht der Blätter. - Poesie lesen von: Nichita Stănescu

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Nichita Stănescu (geboren 1933 in Ploiesti, gestorben 1983 in Bukarest) ist ein Jahrhundertdichter, der hierzulande kaum bekannt ist. Die wenigen Übersetzungen, die es gibt, sind in Anthologien und Zeitschriften verstreut. Sein umfangreiches, komplexes Werk schuf er in gerade mal 22 Jahren. Der wichtigste Teil davon, die zwölf letzten Gedichtbände, entstand in weniger als einer Dekade. Bis heute erfreut sich Stanescu großer Popularität in seiner Heimat (die Rumänen nennen ihn liebevoll nur beim Vornamen). Diese Beliebtheit rief aber auch ehrfürchtige Neider auf den Plan. Der Dichter Doru Mugur schreibt, einige verachteten ihn wie einen Gott.

Entscheidende Impulse empfing Stănescu Mitte der 60er Jahre von dem serbischen Dichter Vasko Popa, mit dem ihn eine Freundschaft verband und dessen Gedichte er ins Rumänische übersetzte. Das Herzstück seines Werks sind die 11 Elegien, die 1966 erschienen. Von diesem Zeitpunkt an datiert eine neue Epoche in der modernen rumänischen Poesie. Mit ihrer sinnlichen Metaphysik trugen die Elegien einen ganz anderen Ton in eine Literatur, die noch vom verordneten Realismus der 50er Jahre gelähmt war. Ernest Wichner hat die 11 Elegien neu übersetzt.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Rumänische Kulturinstitut Berlin.

In Lesung und Gespräch: Mara-Daria Cojocaru | Gabriel Horaţiu Decuble | Ernest Wichner

Preisinformation:

ermäßigt 4€

Location

Haus für Poesie
Knaackstr. 97
10435 Berlin

Organizer

Haus für Poesie
Knaackstraße 97
10435 Berlin

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