FOTO: © Now My Life Is Sweet As Cinnamon © Peter Tümmers

Week of Surprise: Now My Life Is Sweet Like Cinnamon // Pat Thomas

TAGESTIPP Musik Weekend-Tip

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Eine Week of Surprise voller musikalischer Überraschungen, Abwege, Oasen und Entdeckungen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage findet das Kölner Festival "Night of Surprise", als sechstägiges Festival statt, das neben dem Stadtgarten auch andere Konzertorte wie die Christuskirche und die Galerie Martina Kaiser einbezieht. Das Programm dieses Interimsformats konzentriert sich in eher konzertanten Formaten auf Nischen der europäischen Musiklandschaft und Projekte einiger Darlings der letzten Festivalausgaben, auf lokale Projekte und neue Kollaborationen.

Now My Life Is Sweet Like Cinnamon Experimental Music Performance
»Transmediales, metachronotopisches Worldbuilding mit neurotischer Vehemenz« - und das ist noch längst nicht alles, sondern nur die Spitze der erfrischenden Schwurbel-Programmatik von »Now My Life Is Sweet Like Cinnamon«. Die Musiker*innen bezeichnen sich abwechselnd als Idee, Spiel, Konglomerat, Fabrik oder als eine Band, als »ein sich selbst erschaffender, interdisziplinärer Raum, ein stetig expandierender Kosmos, ein wachsender Organismus mit einem Sinn für das Absurde«. Hinzu kommt Handfesteres wie beispielsweise interessantes neues Instrumentarium: eine Synthesizer-Posaune, Lichtboxen, ein Klanganzug, Vibratoren und Kühe: Ungebremste Experimentierlust zwischen Electronic, Free, Indie, Improvisation, Noise und Performance.

Pat Thomas Electro-Acoustic Improv: “For Lee Perry” & Hadra” (Weltpremiere)
Dekonstruktion, Rekonstruktion, freies Powerplay. Der höchst originelle und energetische Stil des britischen Pianisten Pat Thomas knüpft gleichermaßen an Oscar Peterson, Duke Ellington, Thelonious Monk sowie die radikalen Innovationen von Free Jazz und New Improvised Music an. Lange vor allem als Sideman von Koryphäen wie Derek Bailey oder Lol Coxhill bekannt, sorgt Thomas aktuell mit dem Quartett Ahmed für neue Furore. Die Londoner “improvising supergroup” (Wire) mit Seymour Wright (sax), Joel Grip (bass) und Antonin Gerbal (drums) entwickelt auf den Spuren des amerikanischen Jazzbassisten und Weltmusikpioniers Ahmed Abdul-Malik eine schroffe, rhythmisch-konzeptuelle Musik, die von der Kritik enthusiastisch gefeiert wird. Bei seinem Kölner Solokonzert sind erstmals zwei neue Kompositionen für Klavier und Elektronik aus der Zeit des Lockdown zu hören: "Hadra" und “For Lee Perry”.

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