Die Donauinsel ist eine rund 21 Kilometer lange und zwischen 70 und 210 Meter breite künstliche Insel im Herzen Wiens, die zwischen 1972 und 1988 im Zuge des Donauinsel-Projekts aufgeschüttet wurde. Sie liegt zwischen der Alten Donau und der Neuen Donau im 21. und 22. Bezirk und dient in erster Linie dem Hochwasserschutz der Stadt – erfüllt aber längst weit mehr als nur diese technische Funktion.
Heute ist die Donauinsel eines der beliebtesten Naherholungsgebiete Wiens und zieht jährlich Millionen von Besucher:innen an. Entlang der Insel erstrecken sich weitläufige Grünflächen, Rad- und Fußwege, Badestellen und Liegewiesen, die vor allem im Sommer intensiv genutzt werden. Das Wasser der Neuen Donau gilt als sauber und eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Surfen, Rudern und für viele weitere Wassersportarten.
Neben Sport und Erholung ist die Donauinsel auch ein lebhafter Ort für Gastronomie und Kultur. Zahlreiche Bars, Restaurants und Strandbars – wie etwa das bekannte Porto Pollo – reihen sich entlang der Ufer und sorgen besonders an warmen Abenden für eine entspannte, ausgelassene Atmosphäre. Das bekannteste Großereignis auf der Insel ist das Donauinselfest, eines der größten Open-Air-Festivals Europas, das jedes Jahr im Juni Hunderttausende Menschen anzieht und freien Eintritt bietet.
Die Donauinsel ist über mehrere U-Bahn-Stationen sowie Brücken gut erreichbar und gilt als ein zentraler Baustein der Wiener Freizeitkultur – ein Ort, der Natur, Sport, Geselligkeit und städtisches Leben auf besondere Weise miteinander verbindet.