FairBleiben

2010 hat Andrea den Schritt gewagt und ihr FairBleiben am Heiligen Weg eröffnet. Die Idee: Damen- und Herrenmode von der Socke übers Unterhemd bis zum Pulli, fair und grün, mitten in Dortmund. Und so hatte unsere Stadt ihren ersten reinen Fairtraide-Klamottenladen.

Während wir bei Lebensmitteln schon recht stark auf deren Herkunft und Produktionsmethoden achten, hinkt Kleidung dabei noch etwas hinterher. Die kommt zwar nicht in unseren Körper, aber immerhin hautnah dran – daher sollte uns das Thema eigentlich ähnlich wichtig sein. Und dazu will Andrea mit ihrem slow-fashion-Laden beitragen. Die Kleidung hier ist nachhaltig, bio-zertifiziert und fair produziert – viel aus Baumwolle und Hanf, von dem Andrea großer Fan ist.

Wer dabei jetzt an Kartoffelsäcke und kratzige Strickpullis denkt, liegt vollkommen falsch. Die Stücke sind vielleicht zeitloser im Design und kommen meist ohne großen Firlefanz aus, sind aber trotzdem modisch. Wir haben sogar absolute Wohlfühl-Klamotten gefunden und auch die Auswahl an Jeans ist toll.

Aufgrund der gehobenen Qualität sind die Stücke lange tragbar. Dementsprechend kommt auch nicht alle zwei Wochen eine neue Kollektion rein, wie in den großen Fashion-Läden. Viermal im Jahr – im Frühling, Sommer, Herbst und Winter – reicht da vollkommen. Lieber weniger kaufen und dafür besser.

Ähnlich wie bei der Ware hat Andrea auch ihren Laden eher schlicht gehalten und verzichtet auf Deko-Schnickschnack. Das schöne Fischgräten-Parkett wirkt auch ganz alleine. FairBleiben konzentriert sich halt auf das Wesentliche und will der Schnelllebigkeit der Modebranche ein Stück Beständigkeit entgegensetzen.

Die Kunden sind bunt durchgemixt – von der Student*in bis zur Omi einmal Querbeet. Was sie alle jedoch gemeinsam haben: Sie legen Wert darauf, wie, wo und mit welchen Materialien ihre Kleidung produziert wurde. Und da können sie hier ganz sorglos shoppen.

FairBleiben
Heiliger Weg 3-5,
44135 Dortmund
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