Faires München

Hast du immer einen Riecher für die neusten Trends? Dann ist unser Blog ganz sicher ein brandheißer Tipp für dich. Viel Spaß beim Stöbern

Bücherschränke in München

Bücherschränke in München
Falls euch der Frühjahr-Aufräum-Modus überkommt und ihr euer Bücherregal ausmisten wollt, dann zwei Sachen: 1. Tut es und 2. bringt eure ausgelesenen, aber immer noch gut erhaltenen Bücher doch in einen der Bücherschränke Münchens. Einzige Prämisse: Lesenswert sollten sie sein! Tauschen ist das neue Kaufen – was in der Theorie immer easy klingt, lässt sich manchmal nicht ganz so einfach umsetzen. Für Klamotten gibt es mittlerweile schon jede Menge Tauschmärkte, on- wie offline. Aber was macht man zum Beispiel mit Büchern? Vor die eigene Haustüre legen und auf findige Leser warten ist eine Möglichkeit. Aber allen Bücherfreund:innen dürfte bei dem Gedanken an Regen & Co das Herz etwas ziehen. Eine bessere Möglichkeit bieten dagegen die Bücherschränke, die sich mittlerweile an vielen Orten im Stadtgebiet und auch im Umland finden lassen. Eine Übersicht, wo genau, findet ihr zum Beispiel auf der Seite des Münchner Abfallwirtschaftsbetriebs.Bücher können hier kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten abgegeben werden. Viele der Bücherschränke sind dabei auch 24 Stunden am Tag offen zugänglich. Ihr seht schon, alles recht unkompliziert. Dennoch gilt es, ein paar Regeln zu befolgen:Die Bücher sollen in einem guten Zustand sein.Fragwürdige Bücher (beispielsweise mit extremistischem bzw. jugendgefährdendem Inhalt) werden von den Projektpaten entfernt.Es sollen immer nur so viele Bücher zum Schrank gebracht werden, wie auch hineinpassen. Bücher sollen also nicht davor abgelegt werden.Ihr könnt bei den offenen Bücherschränken aber nicht nur eure aussortierten Bücher abgeben, sondern euch natürlich auch selbst neuen Lesestoff mitnehmen. Tauschen statt kaufen eben. Übersicht zu den Bücherschränken im Stadtbezirk: SchwabingDirekt vor dem Nordbad findet ihr den Schwabinger Bücherschrank und damit das eigentliche Original. Denn der Schwabinger Schrank war der erste seiner Art in München und wurde so gut angenommen, dass noch viele weitere Bücherschränke in München folgten. Wo: Direkt vor dem Nordbad MaxvorstadtNicht unweit vom Nordbad findet ihr schon den nächsten Bücherschrank, nämlich am Rudi-Hierl-Platz in der Nähe des Stiglmaierplatzes. Rundherum gibt es viele Sitzplatzmöglichkeiten, die zum Lesen und Verweilen einladen. Wo: Rudi-Hierl-Platz In der AuDer Bücherschrank in der Au steht am Herrgottseck 2, nicht weit vom Mariahilfplatz entfernt und ist eigentlich viel mehr als ein Schrank, eher ein kleines Häuschen. Wo: Herrgottseck 2 BogenhausenAuch in Bogenhausen findet ihr einen Schrank voller Bücher und zwar direkt vor dem Eingang zum Cosimabad. Perfekt, wenn man seine Lektüre für die Schwimmpausen vergessen hat. Wo: Direkt vor dem Cosimabad IsarvorstadtAuch in der Isarvorstadt oder besser im Dreimühlenviertel könnt ihr eure aussortierten Bücher in einem Bücherschrank abgeben. Und zwar findet ihr ihn in der Ehrengutstraße, nicht weit entfernt vom Roecklplatz.Wo: Ehrengutstraße GiesingWas auf den ersten Blick wie eine Telefonzelle aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Bücherschrank. Schön unkonventionell steht diese Bücher-Zelle direkt vor dem Eingang zum Grünspitz. Idee: Solltet ihr ein paar Sonnenstunden draußen verbringen wollen, holt euch ein Buch aus dem Schrank und ein Getränk vom Kiosk am Grünspitz, Sitzplatzmöglichkeiten sind auch vorhanden. Am Kolumbusplatz, nahe der Eisenbahnbrücke, steht übrigens auch noch ein Bücherschrank. Wo: Giesinger Grünspitz HaidhausenVielleicht seid ihr am Bücherschrank in Haidhausen schon einmal mit der Tram vorbeigefahren, er steht nämlich gut sichtbar in der Steinstraße am Genoveva-Schauer-Platz. Auch hier Laden Bänke drumherum zum Verweilen ein. Wo: Steinstraße 44 WestendIm Westend müsst ihr die Augen aufmachen, damit ihr den Bücherschrank entdeckt. Zumindest den einen, der in der Tulbeckstraße 50 direkt an der Häuserwand ist. Einen weiteren findet ihr in diesem Viertel übrigens in der Westendstraße 66. Wo: Tulbeckstraße 50 Weitere Bücherschränke findet ihr unter anderem hier:Sendling – WestparkAm PartnachplatzBerg am LaimAm Grünen Markt, Baumkirchner Straße LaimAgnes-Bernauer-StraßeLerchenauWaldmeisterstraße 34MoosachBunzlauerstraße 46NeuhausenEcke Waisenhaus-RuffinistraßeThalkirchenThalkirchner PlatzUntergiesingSachsenstraße 2 (an der Baumschule)Weitere Bücherschränke findet ihr hier

Weihnachtsbäume mieten statt kaufen

Weihnachtsbäume mieten statt kaufen
Vermutlich kennt jeder die Berge an Weihnachtsbäumen, die im Januar auf den Münchner Straßen liegen. Was in der Werbung eines gewissen schwedischen Möbelhauses ganz witzig aussieht, ist eigentlich ein eher trauriger Anblick. Insgesamt laden jedes Jahr nämlich rund 30 Millionen Bäume in Deutschland auf dem Müll. Wir alle können etwas tun, um diese Zahl etwas zu verringern: Weihnachtsbäume mieten anstatt sie zu kaufen. Nachhaltigkeit sollten wir vor allem in der konsumreichsten Zeit des Jahres im Blick behalten: Weihnachten. Das beginnt bei der Wahl der Geschenke und endet beim Weihnachtsbaum. Denn der muss nicht als vertrocknetes Häufchen Elend am Straßenrand enden. Um hier nachhaltig zu handeln, könnt ihr euch eine Tanne mieten. Baumschulen und Weihnachtsbäum-Verleihe setzten sich dafür ein, dass diese auch nach Weihnachten weiterleben dürfen. Mit ausreichender Pflege in den eigenen vier Wänden können die Bäumchen die Zeit drinnen gut überstehen und nächstes Jahr wieder zum Einsatz kommen. Online-Bestellung, Lieferung und Abholung nach WeihnachtenGreentreeGrüne Weihnachten mit einer Nordmann- oder Fraser-Tanne von Greentree. Ihr könnt zwischen drei verschiedenen Größen und Preiskategorien wählen, um so den richtigen Baum für euer Wohnzimmer zu finden. Die Lieferung und Abholung ist inklusive, preislich liegt der Baum zwischen 70 und 95 Euro. Den passenden nachhaltigen Baumschmuck gibts hier auch zu finden.WeihnachtsbaumfreundeDer Name ist hier Programm: Auch die Weihnachtsbaumfreunde setzten sich für lebende Nordmann- und Fraser-Tannen ein. Über die Website könnt ihr eingetopfte Weihnachtsbäume mieten, die euch vor die Haustür geliefert und wieder abgeholt werden. Preislich liegen die Bäume je nach Größe zwischen 65 und 99 Euro und kommen in einem roten Topf. Weihnachtsbaumverkauf Talkirchen & Weihnachtsbaumverkauf beim SaxBeim Weihnachtsbaumverkauf in Thalkirchen und beim Sax im Glockenbachviertel könnt ihr euch neben konventionellen Bäumen auch Bio-Bäume kaufen und lebenden Bäume im Topf mieten. Alle Bäume von Werner Wesslau aus der Nähe von Rosenheim bezogen. Nach Weihnachten wird der vermietete Baum anschließend in einem kleinen Waldstück beim Tegernsee eingepflanzt und darf so groß werden, wie er möchte. Baumschule Schwanenland in ZornedingIn Zorneding bei Ebersberg könnt ihr euch jeden Adventssamstag einen Weihnachtsbaum im Topf in der Baumschule Schwandenland aussuchen. Falls ihr kein Auto besitzt und im Landkreis Ebersberg oder im Osten von München wohnt, kann der gewünschte Baum auch zu euch gesendet werden. Preislich liegen die Bäumchen zwischen 49 und 65 Euro. Für Bring- und Holservice müsst ihr extra Kosten einrechnen. Falls ihr euch in euren Baum verliebt, könnt ihr ihn nach der Rückgabe auf Wunsch gleich fürs nächste Jahr reservieren. Tipp: Egal für welchen Anbieter ihr euch entscheidet, ihr habt immer auch die Möglichkeit, den Baum zu kaufen und einzupflanzen.

Second Hand und New Fashion: Capricorn

Second Hand und New Fashion: Capricorn
Der Capricorn Store im Glockenbach ist nach dem Sternzeichen des Steinbocks benannt. Der Steinbock steht für einen Neuanfang, ein neues Jahr und neues Glück. Wenn ihr auf der Suche nach etwas Neuem seid, dann solltet ihr dem Concept Store einen Besuch abstatten. Hier findet ihr nicht nur neue Sachen, sondern auch Second Hand Stücke, die sich auf ein:e neue:n Besitzer:in freuen. Seit 2016 betreibt Inhaberin Stefanie den mit Liebe und Sorgfalt sortierten Concept Store unweit des Gärtnerplatzes. Wenn ihr auf der Suche nach einem Mitbringsel, einem Geschenk für die Freundin oder nach etwas Nettem für euch selbst seid, dann werdet ihr im Capricorn Store sicher fündig. Das Sortiment reicht von Organic Beauty, über Schmuck bis zu Kleidung. Mit verwöhnenden Body Lotions, aromatischen Duftkerzen und Deep Cleaning Facial Masken könnt ihr eure vier Wände in einen Spa verwandelt. Oder wie wäre es mit hochwertigem Modeschmuck? Im Capricorn Store könnt ihr euch und euren Liebsten etwas Gutes tun. © Capricorn Store Das Hauptaugenmerk des Laden liegt jedoch auf der Kleidung. Neben femininen und locker leichten Kleidern, Hosen und Oberteilen der nachhaltigen, spanischen Modemarke Indi & Cold verfügt der Laden auch über ein wechselndes Second Hand Angebot. Marken wie Isabel Marant, Givenchy, Rag & Bone oder Prada könnt ihr hier genauso finden wie besondere Stücke von Zara. Dementsprechend variieren die Preise für die „preloved“ Kleidungsstücke. Mit etwas Glück lässt sich hier das ein oder andere Schnäppchen machen. Sicher ist auf alle Fälle, dass alle Second Hand Stücke mit Sorgfalt ausgewählt wurden und qualitativ hochwertig sind. Auch wenn der Store im Glockenbach nicht besonders groß ist, könnt ihr euch immer durch eine gute Auswahl an Kleidung stöbern. © Capricorn Store Click & CollectWir können es nicht oft genug betonen: Support your Locals! Gerade die kleinen Läden haben es im Moment nicht einfach. Auch der Capricorn Store im Glockenbach musste in den letzten Wochen kreativ werden. Über Instagram werdet ihr über alle neuen Teile informiert. Inhaberin Stefanie zeigt euch dort die neuesten Trends und ihre aktuellen Favoriten. Das mit Liebe und individuell ausgesuchte Sortiment des Ladens könnt ihr natürlich auch auf der neuen Website des Capricorn Stores entdecken. Hier findet ihr alles, was der Store aus Lager hat. Per Click & Collect könnt ihr eure neuen Schätze dann direkt vor Ort abholen.

Valentinstag: Mit Treedom Bäume statt Blumen verschenken

Valentinstag: Mit Treedom Bäume statt Blumen verschenken
Am 14. Februar ist wieder Valentinstag und damit Zeit, sich kleine Aufmerksamkeiten für die Liebsten zu überlegen. Bei der Ideenfindung macht sich bei euch eher noch Ratlosigkeit breit? Wie wäre es dann damit: Bäume statt Blumen. Treedom macht es möglich. Blumen verwelken, Bäume wachsen. Warum also nicht einen Baum verschenken? Die Plattform Treedom macht das seit mehr als 10 Jahren möglich. Auf der Webseite könnt ihr in wenigen Schritten Baumpatenschaften überall auf der Welt abschließen und auch verschenken. Sobald der Baum von einem Kleinbauern oder einer Kleinbäuerin eingepflanzt wurde, könnt ihr ihn Zeit seines Lebens online wachsen sehen.So verschenkt ihr einen BaumIhr geht auf die Treedom-Webseite und stöbert durch die Baum-Datenbank. Zum Valentinstag gibt es natürlich auch ein paar besonders passende Bäume: beispielsweise die Baumpärchen "Love is in the Air" oder "Best Friends". Oder aber ihr geht auf den individuellen Geschmack der*des Beschenkten ein und verschenkt einen Avocado- oder Mangobaum. Preislich liegt ihr hier zwischen 14.90 und 59,90 Euro. Anschließend könnt ihr den Baum mit einer persönlichen Widmung direkt per ausdruckbarer Geschenkkarte, E-Mail, Facebook oder auch gleich per WhatsApp verschenken – dabei könnt ihr natürlich auch das Datum des Versands festlegen. Wenn der Baum dann eingekauft ist, geht das Vergnügen für den*die Beschenkte/n aber erst richtig los.Denn jeder Baum verfügt online über seine eigene Profil-Seite, wird geolokalisiert, bei seiner Verpflanzung fotografiert und kann dem User bei der Kompensation eigener CO2 Produktion helfen. Der*die Beschenkte kann sich also fortan selbst um den geschenkten Baum kümmern, mittels eines Baum-Tagebuchs sein Wachstum verfolgen, ihm einen Namen und damit auch eine persönliche Note verpassen. All das ist vollkommen transparent und findet auf der Plattform Treedom selbst statt.Der soziale Nutzen Euer Treedom-Baum gehört einem Kleinbauern oder einer Kleinbäuerin. Mit eurer Baumspende geht also direkt ein Setzling aus einer Baumschule an einen Kleinbauern, der diesen auf seinem eigenen kleinen Stück Land anpflanzt. Treedom ist dabei die digitale Brücke zwischen euch und den Kleinbauern in insgesamt 17 Ländern. Pro Kleinbauer oder Kleinbäuerin gibt es ca 20 Bäume, alle gemischt, so dass er /sie das ganze Jahr ernten kann. Bis der Baum Früchte trägt, unterstützt Treedom die Bauern mit Geld, Ausrüstung und Schulungen, so dass sie im Idealfall zu kleinen Agar-„Firmen“ werden und ein nachhaltiges Auskommen generiert werden kann. Egal von welcher Seite man dieses außergewöhnliche Geschenk betrachtet – Treedom ist eine ganz besondere Initiative, die hoffentlich bald noch mehr Gehör findet. Liebe Menschen gibt es schließlich überall und schätzen sollte man sie jeden einzelnen Tag. Was nicht heißt, dass ihr gleich einen ganzen Wald einkaufen müsst, aber gebt euer nun erlesenes Wissen über Treedom weiter. Hoffentlich werden dann am 14. Februar und an vielen, vielen anderen Tagen irgendwo auf der Welt eure Bäume gepflanzt, deren "Wachsen" ihr Zeit eures Lebens verfolgen könnt. 

7 Tipps: Plastik sparen in München

7 Tipps: Plastik sparen in München
Die Vermeidung von Plastik ist ein großes Thema. Bilder vom Müllteppich im Pazifik, von an Mikroplastik verendeten Vögeln und Fischen und von brennenden Müllhalden irgendwo ganz weit weg in Afrika gehen um die Welt und bleiben im Kopf. Dieses Problem geht uns alle an – auch hier im aufgeräumten München. Wie können wir dieses Problem lösen? Zum Beispiel mit unseren 7 Tipps, wie man hier in München aktiv Plastikmüll einsparen kann. © Valentin Geiss Tipp 1: Einkaufen in verpackungsfreien LädenDer Großteil unseres privaten Plastikmülls entsteht durch die Verpackungen unserer Lebensmittel und Pflegeprodukte. Was liegt da näher, als verpackungsfreie Läden zu nutzen? In unserem Artikel findet ihr unsere Lieblingsläden, die ganz ohne Plastik auskommen. Den Wunsch nach verpackungsfreiem Einkaufen hat auch den gemeinnützigen Münchner Verein rehab republic e.V. umgetrieben – das Resultat ist das Label „Einmal ohne, bitte“.  Auf der Website von „Einmal, ohne bitte“ werden Geschäfte und Lokale auf einer Karte angezeigt, in denen ihr Lebensmittel ohne Verpackung und in eigenen Behältnissen kaufen könnt. Den Sticker mit dem Schriftzug „Einmal ohne, bitte" werdet ihr künftig hoffentlich an immer mehr Theken und Schaufenstern teilnehmender Partner finden können.Ein kleiner Tipp vorab: Überlegt euch vor eurem Einkauf gut, was ihr benötigt. Um Spüli, Haferflocken und Reis unfallfrei nach Hause zu transportieren, solltet ihr im besten Falle eure eigenen Behältnisse mitbringen. © Capricorn Store Tipp 2: Second Hand Klamotten shoppenUm den Begriff „Fast Fashion“ kommt man im Zusammenhang mit der Plastikproblematik kaum herum. Sowohl in der Entstehung der Kleidung, als auch in ihrer Entsorgung kommt es zu allerhand ungesunden Plastikabfallstoffen. Denn: Viele der billigen Produkte aus den allseits beliebten Hauptstraßen-Geschäften enthalten zunehmend Synthetikanteile. Und je mehr Mischfaser, desto schwieriger die Weiterverwertung.Um dieses Problem zu umgehen, bietet München glücklicherweise jede Menge Flohmärkte und Second Hand Shops. Das vermeidet nicht nur Müll, sondern schont auch euren Geldbeutel. Eine Win-Win-Situation. Ganzjährig flohmarktshoppen könnt ihr auf dem riesigen Flohmarkt am Olympiapark – der findet (wenn nicht gerade Corona ist) jeden Freitag und Samstag von 7 bis 16 Uhr statt. Ansonsten sind wir auch immer für einen guten Hofflohmarkt zu haben. © Sarah Stiller Tipp 3: Lebensmittel auf Münchens Märkten besorgenAuch schon mal erschrocken, nachdem ihr euer Supermarkt-Obst und -Gemüse aus seinen Plastikschichten befreit habt? Auf einmal ist ein ganzer Mülleimer voll. Am einfachsten könnt ihr das vermeiden, indem ihr eure Vitamine auf den Münchner Märkten besorgt. Entweder auf einem der festen Märkte (Elisabethmarkt, Viktualienmarkt, Viktualienmarkt-Schwester in der Rathausgasse in Pasing und der Markt am Wiener Platz) oder auf einem der über 40 Wochenmärkte, die in ganz München stattfinden.Trotzdem nichts in der Nähe? Gute Anlaufstellen für Verpackungsfreies sind auch Obst- und Gemüseläden wie Gretels Markt oder kleinere exotische Supermärkte. © Michaela Gilg Tipp 4: Plastikflaschenkauf durch Refill ersetzenEine der einfachsten Übungen, um Plastikmüll zu sparen, ist es, immer eine eigene, wieder befüllbare Flasche Wasser dabei zu haben. So könnt ihr PET Flaschen und Plastikbecher vermeiden, falls euch unterwegs der Durst überkommt. Grundsätzlich könnt ihr euch darauf verlassen, dass das Münchner Leitungswasser von bester Qualität ist und ständig geprüft wird. Wer gerade keinen Wasserhahn zur Hand hat, hält am besten die Augen nach einem Refill-Sticker auf. Das ehrenamtliche Non-Profit-Projekt Refill sucht in der ganzen Stadt nach Partnern, bei denen ihr kostenlos Leitungswasser auffüllen könnt.Die teilnehmenden Orte erkennt ihr an den blauen Refill-Aufklebern in Schaufenstern und an Türen. Oder ihr checkt die Karte auf der Refill-Website. © Milena Trifonova / unsplash Tipp 5: Weiterbildung ist allesDas Thema liegt euch am Herzen und ihr möchtet gerne mehr erfahren? Der - oben schon mal erwähnte - Verein rehab republic e.V. setzt sich mit Projekten wie Schnibbelparties für mehr Nachhaltigkeit in der Stadt ein. Neben dem Label „Einmal ohne, bitte“ (siehe oben), bietet rehab republic auch immer wieder Workshops zur Plastikvermeidung an. Wer richtig aktiv werden mag, kann auch an den „München unverpackt“ Stammtischen des Vereins teilnehmen. © Recup Tipp 6: Recup Becher nutzenMünchen ist eine der Städte, die bei der Recup Initiative mitmacht. Das Prinzip ist ganz einfach: Im teilnehmenden Café oder beim Bäcker den nächsten Coffee to go nicht im Wegwerfbecher bestellen, sondern im Recup Pfandbecher. Der kostet gerade mal 1 Euro Pfand. Den gebrauchten Becher könnt ihr dann jederzeit wieder abgeben und bekommt euren Euro zurück. Oder aber ihr behaltet euren Becher für den nächsten Coffee to go. Bei vielen Recup Stellen erhaltet ihr sogar einen Preisnachlass auf euer Getränk, wenn ihr es im Recup Becher bestellt. © Jilbert Ebrahimi / unsplash Tipp 7: Plastikmüll richtig entsorgenDas Mindeste, was wir tun müssen, ist unseren Beitrag zur korrekten Entsorgung des Plastikmülls zu leisten. Das heißt: Plastik separat sammeln und zu den richtigen Containern der Wertstoffinseln bringen. Auch wenn es lästig ist! Wenn ihr Fragen habt, schaut doch mal im Abfalllexikon der AWM vorbei – dort ist genauestens aufgeschlüsselt, welcher Gegenstand in welchen Müll gehört.

Multikulti zum Anziehen vom Münchner Label HYRES

Multikulti zum Anziehen vom Münchner Label HYRES
Das Münchner Label HYRES bringt freundliche Botschaften für mehr Vielfalt und gegenseitige Akzeptanz auf T-Shirts und Pullis. Das klingt nicht nur gut, sondern sieht auch so aus. Wir wollten mehr wissen und haben mit den vier Gründer:innen gesprochen. Stellt Hyres doch mal bitte vor: Wer steht dahinter, wie kam es zu der Idee und was bedeutet der Name?Wir – Sarah, Canan, Beni und Max – sind Freunde mit deutschen, persischen und türkischen Wurzeln. Wir haben alle eines gemeinsam: Wir sind in München geboren und groß geworden. Und doch sind wir sehr unterschiedlich da wir mit verschiedenen Werten, Traditionen und kulturellen Einflüssen aufgewachsen sind. Die Frage nach der eignen Identität und nach dem "Woher kommst Du und wer bist Du?" hat uns schon immer begleitet und auch zu der entscheidenden Frage geführt, über die wir uns gerne sehr lange und intensiv unterhalten haben: Muss man sich für "die eine Identität" entscheiden? Darf man nur einen Ort als Heimat bezeichnen? Ist die eine Sprache, Kultur, Tradition besser als die andere? © Hyres Die Gründer:innen von Hyres Unsere eigenen Erfahrungen und Identitäten als Deutsche, als Mischlingskind, als Kind von ehemaligen Gastarbeitern haben uns geprägt und uns immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig es ist, sich nicht auf das ein oder andere festlegen zu müssen. Die kulturelle Vielfalt, über die wir sehr dankbar sind, und die für uns ein Ausdruck von vielfältigen Identitäten bedeutet, wollten wir in einem Label und in bunten Botschaften übersetzen.So entstand 2018 an einem Sommerabend die Idee zu unserem ersten Statement- Shirt: Servus Habibi! Und unserem Namen: HYRES.HYRES kommt von High Resolution und bedeutet hochauflösend. Der Hintergrund ist der, dass man sich über Menschen oder Situationen viel zu schnell ein Urteil bildet ohne zu wissen welche Geschichte sie mit sich tragen, welchen Background sie haben oder warum sie in bestimmten Situationen so handeln wie sie handeln. Der Name HYRES bedeutet daher im übertragenen Sinne, dass sich das große Ganze immer aus vielen kleinen Teilen zusammensetzt und man genauer hinsehen muss, um das große Ganze, das heißt Menschen und ihre Handlungen zu erkennen und zu verstehen. © Hyres Welche Message wollt ihr mit euren Klamotten transportieren? Und habt ihr das Gefühl, dass ihr die Leute damit erreicht?Unser Ziel ist es mit fair und nachhaltig produzierten Kleidungsstücken eine freundliche Botschaft in die Welt zu tragen und ein Statement für mehr Vielfalt und gegenseitige Akzeptanz zu setzen – Multikulti zum Anziehen quasi."We Are All Hybrid Kids"Auf unserem ersten T-Shirt mit dem alles anfing, standen die Wörter: Servus Habibi. Wir fanden den Gedanken, dass hier eine Brücke zwischen zwei Traditionen und Welten geschlagen wird unheimlich spannend und wichtig. Menschen sollen mit unseren Produkten dazu animiert werden "Brücken zu schlagen". HYRES ist daher Fashion für alle, die sich in mehreren Kulturen, Städten, Welten und Traditionen zuhause fühlen – we are all hybrid kids!Uns haben bereits viele Rektionen erreicht die sagen, sie sind ebenso Hybrid Kids und lieben die Message dahinter. Viele finden die Sprüche oder Designs auch einfach witzig, weil sie die Sprüche entweder selber benutzen oder von Freunden kennen und sich damit identifizieren können.Was kann man bei euch gerade alles kaufen und ist eine Erweiterung des Sortiments geplant?Unsere Kollektion umfasst aktuell T-Shirts, Sweater, Hoodies, Accessoires, Lounge Wear, Beanies und Caps aber auch Masken und Taschen. Unser Shop ist zwar in Damen, Herren und Kids unterteilt jedoch sind die Schnitte Unisex und können von allen getragen werden.Unser Sortiment erweitert sich um weitere Produkte in den kommenden Wochen – lasst euch überraschen! © Hyres Wie kommt ihr auf eure Designideen?Ganz unterschiedlich. Wir lassen uns aber meist von unserem Umfeld inspirieren und spitzen die Ohren welche Wörter oder Messages zu einem gemeinsamen Nenner führen und Reaktionen hervorrufen. Wir lieben den Mix aus witzigen Ideen wie "Baklava for peace" als auch Ideen, die zum Nachdenken animieren wie "Nobody is born hating"."Fuck Fast Fashion"Wo lasst ihr produzieren und legt ihr Wert auf Nachhaltigkeit?Nachhaltigkeit ist für uns alle ein sehr wichtiger Aspekt, den wir fest in unserem Alltag integriert haben. Die Textilbranche gehört vielen Studien zufolge zu den schmutzigsten Industrien überhaupt. Insbesondere schnell und billig produzierte Kleidungsstücke a la Fast Fashion tragen dazu bei, dass eine Unmenge an Ressourcen verschwendet werden.Nach dem Motto "Fuck Fast Fashion" haben wir uns daher bewusst vorgenommen, dass wir bei der Produktion von Kleidungsstücken Verantwortung übernehmen wollen. Das bedeutet, dass bei uns alle Kleidungsstücke aus Naturfasern von nachhaltigen Plantagen aus Bio-Baumwolle hergestellt werden. Um Überproduktionen und damit einhergehende Ressourcen-Verschwendung zu vermeiden, werden die meisten Produkte ausschließlich auf Bestellung gefertigt. Eine eure Message ist "Nobody is born hating" - wenn man sich gerade in Deutschland (und der Welt) umsieht, könnte man daran etwas zweifeln. Gibt es (Münchner) Initiativen, Organisationen oder was auch immer, die ihr für sehr unterstützenswert haltet und die sich gegen (Alltags-)Rassismus engagieren?Wir haben diese Message bewusst provokativ gewählt, weil wir den Menschen einen Denkanstoß geben wollten. Hass, Stereotype und Vorurteile sind uns nicht in die Wiege gelegt worden, sondern entstehen im Laufe unserer Sozialisation.Die Gründe und Facetten von (Alltags-) Rassismus sind sehr vielschichtig. Aber genau so gibt es hier in München viele Vereine und Organisationen die in vielen Bereichen gegen Rassismus ankämpfen und eine tolle Arbeit leisten.Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle unter anderem die Arbeit von Bellevue di Monaco, die ein vielfältiges Beratungs- und Ausbildungsangebot für Geflüchtete und Hilfesuchende Menschen anbieten. Ebenso setzt sich zum Beispiel der Verein „München ist bunt“ für Toleranz, Demokratie und gegen Rassismus, sowie Antisemitismus ein. Die Vereine „Bunt kickt gut“ oder das „Boxwerk München“ sind für uns auch super Beispiele ein Statement zu setzen und für ein Miteinander zu plädieren.Derzeit arbeiten wir wir auch mit dem Restaurant "Servus Habibi" zusammen und haben mit Künstler wie Kaled, Simon Pearce oder auch Daniel Aminati kooperiert.

6 kleine Labels & Künstler:innen aus München

6 kleine Labels & Künstler:innen aus München
Dürfen wir vorstellen: 6 kleine Labels und Künstler:innen aus München, deren Produkte handgemacht sind und nachhaltig glücklich machen. Egal, ob ihr euch selbst beschenkt oder auf der Suche nach einem Geschenk seid: hier könntet ihr fündig werden. © Alina Seelmäcker Sonnenbrillenbänder & Yoga-Gurte von The NOW collective Bunte Sonnenbrillenbänder, Maskenbänder, Yoga-Gurte und noch vieles mehr könnt ihr bei the NOW collective finden. Eine der Gründer:innen, Alina, fertigt die Produkte selbst, hauptsächlich aus bunten Kletterseilen. Gerade die Sonnenbrillenbänder sorgen dafür, dass wir uns noch mehr freuen, die Sonnenbrille rauszuholen. Dank kleiner Ergänzungen wie Anhänger in verschiedenen Formen, kann man sich die Bänder sogar personalisiert gestalten lassen. In Zukunft sollen noch Produkte von anderen Mitgliedern des Kollektivs folgen, beispielsweise große Fotodrucke. Finden könnt ihr The NOW collective auf Etsy oder auf ihrem Instagram-Kanal. © Ruscha Voormann Kunst von Ruscha VoormannAuf der Suche nach einem schönen Gemälde für die eigenen vier Wände? Dann schaut euch mal auf der Webseite oder dem Instagram-Kanal von Ruscha Voormann um. Die abstrakten oder figurativen Gemälde sind so schön, dass man am liebsten an jede freie Wand eines hängen würde. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, Ruscha für Auftragsarbeiten zu engagieren. Wenn ihr also ein besonderes Artwork, eine Illustration oder ein Logo braucht, schreibt gerne direkt an die Künstlerin. © tela wave Filigranen Schmuck von tela wave Den Schmuckstücken von tela wave sieht man direkt an, dass die Designerin Janine Schenkl mit ihnen versucht, den „Endless Summer“ einzufangen. Dank der Kombination aus Perlen, Muscheln und bunten Schmucksteinen fühlt man sich direkt an den Strand versetzt. Durch die Verwendung von natürlichen Materialien ist jedes Teil einzigartig. Bei tela wave kann man alles finden, was das Schmuckherz begehrt: von Ketten über Armbänder bis hin zu Ohrringen. So vermittelt jedes Outfit direkt das Gefühl von Sommer, Stränden und warmen Orten. Alle Teile werden mit Liebe in München handgefertigt, sind über den Shop bestellbar oder können per Click & Collect auch direkt bei Janine abgeholt werden. © Monika Morito Illustrationen von Monika Morito Illustrationen, die an ferne, warme Orte erinnern, gibt es bei Monika Morito. Die Künstlerin aus München bietet auf ihrer Webseite Drucke ihrer vielfältigen Illustrationen an, mit denen ihr eure Wohnung definitiv aufpeppen könnt. Dadurch fühlt sich die viele Zeit daheim auf jeden Fall ein bisschen mehr wie Urlaub an. Die Bilder vereinen warme Töne mit abstrakten, geometrischen Objekten, jeder Print ist definitiv ein Unikat. Kaufen kann man die Illustrationen auf ihrer Webseite. © sal willow Schlichte Schmuckstücke von sal willowDie Ketten und Armbänder von sal willow, die hauptsächlich aus Naturmaterialien wie Süßwasserperlen und Halbedelsteinen bestehen, sorgen direkt für sommerliches Gefühl. Schlichte, aber trotzdem sehr besondere Schmuckstücke kann man auf der Etsy-Seite finden. Dort werden immer wieder neue Schmuckstücke hinzugefügt und auch persönlich kurierte Vintage-Ringe angeboten. Die eigenen Kreationen könnt ihr auf der Etsy-Seite von sal willow finden und die Vintage-Fünde auf ihrem Instagram Profil. © The Renewery Vintage-Schätze von The Renewery Wenn ihr euren Kleiderschrank für die neue Saison noch etwas auffrischen wollt, seid ihr bei the Renewery genau richtig. Die beiden Münchner Studentinnen Hannah und Leila machen sich regelmäßig auf die Suche nach neuen Vintage-Schätzen, die sie mithilfe von Nähmaschinen zu neuen, modernen Stücken kreieren, die mindestens genau schick wie nachhaltig sind. Einzigartiger werden Klamotten wohl kaum. Farbenfrohe Hemden oder Vintage-Leinenblazer gibt es ab 49 Euro. Kaufen könnt ihr die Unikate auf ihrer Webseite oder auf ihrem Instagram Kanal.

Faire Mode aus München: hey hey Studios

Faire Mode aus München: hey hey Studios
Letztes Jahr ging plötzlich gar nichts mehr. Covid-19 erreichte Deutschland und der erste Lockdown zwang die Münchner Kultur- und Kreativszene zum Stillstand. DJ Moritz Butschek und Sound-Designer Bastian Zeiselmair nutzen die unfreiwillige Auszeit, um ein eigenes, nachhaltiges Modelabel zu gründen. Aus der Idee im Lockdown entstand hey hey Studios. Moritz und Bastian war von Anfang an wichtig, verantwortungsvolle Kleidungsstücke mit hohem Designanspruch zu entwerfen. Alle Kleidungsstücke werden in Kooperation mit ausgewählten Designer:innen in Kleinstauflagen produziert und zeichnen sich durch schlichte Designs mit farbigen Akzenten aus. Durch die verkleinerte Produktion soll unter anderem auch Textilmüll vermieden werden. © hey hey Studios Die beiden Label-Gründer möchten ihren Teil zu einer Reformierung der Textilindustrie beitragen. Die Modewelt muss menschenwürdiger, ethischer und umweltfreundlicher werden. Deshalb achtet hey hey Studios auf Qualität, Nachhaltigkeit und Tragekomfort: Die verwendete Baumwolle ist Bio und auch das Polyester ist recycelt. Jedes Kleidungsstück ist hochwertig und nachhaltig genäht worden – die Stücke sollen euch schließlich möglichst lange begleiten. Dafür arbeiten die Münchner mit GOTS zertifizierten und kleinen lokalen Unternehmen zusammen. Ganz nach unserem Lieblings-Motto: Support your Locals. © hey hey Studios Auf der Webseite von hey hey Studios könnt ihr euch einen Überblick über die bisher verfügbaren Stücke verschaffen. Dort findet ihr bestickte und bedruckte Sweater, T-Shirts und seit neuestem auch bunte Baseball-Caps. Die pastellfarbene Regenbogen-Stickerei ist inzwischen schon zum Wiedererkennungszeichen der hey hey Studios geworden. Bei den Caps könnt ihr euch nicht nur für eine Farbe, sondern auch für die Position der Stickerei entscheiden. © Hey Hey Studios Die Stücke könnt ihr natürlich im Shop bestellen, aber auch hier würden wir euch ans Herz legen, die lokalen Concept Stores zu unterstützen, die hey hey Studios im Sortiment haben. Per Click & Collect könnt ihr die Teile beispielsweise im A Happy Place bestellen und abholen. Über Instagram werdet ihr zudem über alle neuen Kleidungsstücke und Verkaufsorte informiert.

Unsere Glocke: Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt

Unsere Glocke: Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt
Wenn die Münchner liebevoll von ihrer „Glocke“ reden, meinen sie damit nicht die Glocken der Frauenkirche, sondern die Glockenbachwerkstatt - Träger des ältesten Bürgerhauses in München. Mitten im Herzen der Stadt, zwischen Viktualienmarkt und Gärtnerplatz, befindet sich ein Bürgerhaus, das diesen Namen wirklich verdient hat. Schon seit 1979 ist es dem Verein ein besonderes Anliegen, die Kinder- und Jugendhilfe, die Erziehung und Wohlfahrtspflege, die Förderung der kulturellen Bildung, sowie die Integration aller verschiedenen sozialen Gruppen in München zu fördern. Wie wichtig die Kinder und Jugendlichen in der Glockenbachwerkstatt sind, erkennt man hier sofort. Zwei Eltern-Kind-Initiativen, ein Kindergarten und ein Hort sind fester Bestandteil der Räumlichkeiten. Spielende, bastelnde und glückliche Kinder sind hier eigentlich immer irgendwo zu finden. Vor allem der Bolzplatz lässt Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen.Stadtteiltreff, Werkstatt und KonzertsaalZudem ist die Glocke ein Stadtteiltreff, eine Werkstatt und ein Konzertsaal. Tagsüber können Klavier-, Schlagzeug- oder Schreinerkurse zu fairen Preisen belegt werden. Du wolltest schon immer mal Holzbildhauerei lernen? Dann gibt es jetzt keine Ausrede mehr - wirf einfach mal einen Blick in das Kursangebot der Glockenbachwerkstatt. Nach Feierabend wird dann zu Blues, Funk oder Rock getanzt, wenn nicht gerade eine Diskussionsrunde oder eine Schnippelparty ansteht. Es ist ein Ort der Zusammenkunft, der Zusammenarbeit und des Zusammenseins. Kinder, Jugendliche, Eltern und Erwachsene können sich hier austauschen und Neues voneinander lernen. Der ein oder andere Münchner bleibt auch sein ganzes Leben über in der Gemeinschaft der Glocke. Der Verein wird zu einem zweiten Zuhause - zu einer Familie. © Julia Wittmann Fast alle sind WillkommenDie Gockenbachwerkstatt möchte sich jedoch nicht nur auf die Räumlichkeiten in der Blumenstraße beschränken. Die städtische Kindergrippe, die Mittagsbetreuung an zwei Grundschulen, das Atelierhaus in der Baumstraße, das Kooperationsprojekt mit dem Pfadfinderstamm PEGASUS und die Kulturräume in der Schallhalle zählen alle zu Außenstellen des Bürgerhauses.In der Glocke ist jede*r Willkommen – fast jeder. Rechtsextremistisches Gedankengut ist hier nicht geduldet. Das Bürgerhaus legt großen Wert auf ein Interkulturelles Publikum und spricht sich für einen bunten Mix und offene Vielfalt aus. Weiter so!

7 kleine Läden in der Hohenzollernstraße

7 kleine Läden in der Hohenzollernstraße
Ihr habt keine Lust auf überfüllte Einkaufsstraßen mit den immer gleichen Läden? Dann auf in die Hohenzollernstraße nach Schwabing. Dort reiht sich ein kleiner, guter Laden an den nächsten. Und gerade in der aktuellen Situation freuen sich die Inhaber*innen über euren Besuch. Weißglut Concept Store: Wo Pinterest-Träume wahr werdenWenn ihr euch für kleine, schöne Dinge begeistern könnt, dann seid ihr im Weißglut Concept Store genau richtig. Euch erwartet eine Auswahl an Bilderrahmen, Blumentöpfe, Papeterien, Kissen, Keramiken, Leuchten und Schmuck mit minimalistischem und zeitlosem Design. Schöne Dinge in gedeckten Farben, die man vielleicht nicht unbedingt braucht, aber unbedingt haben möchte. Eingefleischte Interior-Liebhaber*innen werden sich hier sehr wohl fühlen und den Laden wahrscheinlich nicht nur mit ein oder zwei neuen Errungenschaften verlassen. Dear Goods: Mehr als nur Fair FashionAbgesehen von der Tatsache, dass Dear Goods auf die faire Produktion und den Vertrieb seiner Waren achtet, liegt ihnen auch der Tier- und Umweltschutz sehr am Herzen. Die Kleidung, Accessoires und Taschen, die ihr hier erwerben könnt, sind fair, so ökologisch wie nur möglich und vor allem vegan. Aber wer jetzt an langweilige Öko-Mode denkt liegt falsch. Mit Marken wie Armed Angles, Organic Basic oder Jan’n June könnt ihr hier wirklich coole Teile finden und setzt dabei auch noch ein Zeichen gegen Fast Fashion. In der Hohenzollernstraße sind gleich zwei Dear Goods Stores zu finden, einer für Herren und einer für Damen Mode.Mehr Fair Fashion in München findet ihr hier. Kunstoase: Das Münchner Urgestein im Bereich AntiquitätenlädenDen Eingang zum Laden im Hinterhof könnt ihr auf Grund der zahlreichen Spiegel, die euch dorthin führen, gar nicht verpassen. Sobald ihr die Treppe ins Untergeschoss hinabgestiegen seid, erwartet euch ein Lampen-Meer voller antiker Kronleuchter unter dem sich Bilderrahmen, Sessel, Schränkchen und Krimskrams stapelt. Die Kunstoase ist wirklich etwas Besonderes und ein Münchner Urgestein. In diesem Antiquitätenladen könnt ihr alles und zugleich nichts finden. Hier lohnt sich immer ein Besuch, egal ob ihr wirklich etwas braucht oder nicht – schauen macht auch Spaß. Living Colour Concept Store: Wo der Name Programm istFreut euch auf Mode, Schuhe, Accessoires, Möbel, Lampen, Kissen, Geschirr und kleine Geschenke, die alles andere als eintönig und langweilig sind. Dieser Laden versammelt alles was bunt ist und Spaß macht. Gerade in der aktuellen Zeit ist ein Farbtupfer im Leben gar nicht so schlecht und schön anzugucken sind die vielen kleinen Dinge auch noch. Hier findet ihr das perfekte Geschenk für einfarbige Wohnungen, graue Tage oder eure extrovertierte Freundin. Tagescafé Schwabing: Sandwich & Lockdown-LadenIm Tagescafé Schwabing könnt ihr euch nicht nur ein verdientes Sandwich für die kurze Shopping Pause gönnen, sondern auch im kleinen Lockdown-Laden stöbern. Neben gewohnt leckerem Essen und Trinken to go, könnt ihr euch in der Zeit, in der das Café geschlossen bleiben muss, Geschirr, Gläser, Servietten und Dekoartikel für's eigene Esszimmer besorgen. Zudem gibt es hausgemachte Sugos, Nudeln, Spirituosen, Kaffeebohnen, Tees und feines Olivenöl zum Kochen für zuhause. So könnt ihr das Tagescafé unterstützen und es euch in der Weihnachtszeit in den eigenen vier Wänden gemütlich machen. Literabella & Buchhandlung am HohenzollernplatzIn der Hohenzollernstraße befinden sich gleich zwei kleine, Inhaber*innen geführte Buchläden, die wir euch ans Herz legen wollen. Gute Bücher kann man nie genug haben und sie eignen sich auch ganz wunderbar als Überraschung für eure Liebsten. Wer bekommt nicht gerne Geschichten zum Träumen, Staunen und Schmunzeln geschenkt? Wenn ihr euch unsicher seid, welches Buch das richtige ist, dann könnt ihr euch in der Literabella oder in der Buchhandlung am Hohenzollernplatz beraten lassen. Ein Service, den ihr im Internet nicht bekommt.

Hol dir jetzt die Rausgegangen App!

Sei immer up-to-date mit den neuesten Veranstaltungen in München!