Interview mit Clueso

geschrieben von Okisama


Wir hatten das Vergnügen, Clueso mit unseren Fragen zu löchern. Der Singer/Songwriter, dessen Musik aus der deutschen Radiolandschaft gar nicht mehr wegzudenken ist, erzählt mit seinen Texten immer seine persönlichsten Geschichten; und wer genau hinhört, kann ganz schön was lernen. Da wollten wir natürlich ein bisschen was wissen:

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Rausgegangen: Hi Clueso, schaust du dir eigentlich noch gerne Filme mit Inspektor Clouseau an?


Clueso: Nein, ich muss sagen dass ich wenige Filme in meinem Leben mehrmals gesehen habe… Aber die Clouseau Streifen gehören schon dazu nur ist das echt ne Weile her.


R: Wer hat dich am Meisten dazu inspiriert, Musik zu machen?


C: Am meisten ich mich selbst. Ich hab in einer Art eine Sucht mich auszudrücken, diese unbändige Energie in mir freizusetzen… mein Großvater hat mich inspiriert dazu auf der Gitarre zu spielen, was er sogar immer noch macht. Mein alter Manager hat mir viele Tapes überspielt und damals der Hip-Hop selbst war eine reine Inspiration.


R: Möchtest du bis ins hohe Alter Musik machen oder hörst du auf, wenn es am Schönsten ist?


C: Erst mal finde ich es schön, in Würde zu altern und dazu gehört nun mal, dass man Musik bis ins hohe Alter macht.
Ich finde Madonna ist dies nicht so gut gelungen - soll sich mal ne Gitarre umhängen.


R: Wo hast du die besten Ideen für neue Songs?


C: Dort wo Ruhe ist, niemand sagt dass ich leiser machen soll und wenn ich Zeit hab. Gute Ideen können leider und zum Glück überall entstehen.


R: Auf welcher Sprache würdest du gerne mal singen, traust dich aber nicht?


C: Englisch. Mein Englisch ist nicht gut genug für die Ideen die ich für Songs habe, außerdem hapert es mit der Aussprache.


R: Wie lange müssen deine Fans auf das nächste Album warten und wie wird es klingen?


C: Ich weiß es leider nicht, ich muss die Saison erst einmal beenden, das letzte Konzert wird wahrscheinlich Ende diesen Jahres zu Weihnachten sein.
Danach habe ich wieder Zeit, Musik im Studio zu machen. Ich freue mich darauf.


R: Über welches Thema könntest du ewig sprechen? Erzähle uns etwas dazu


C: Serien. Zwischenmenschliche Beziehung. Und natürlich Musik.
Manchmal finde ich es erstaunlich wo ein Song herkommt, ich schaue mir nach dem Schreiben oft den Song an und denke: wer spricht da eigentlich?
Nenn' mir eine Sache in der Welt, die so schnell Emotion übertragen kann?


R: Man nennt dich auch einen Poeten; hast du selber an deine Texte auch den Anspruch, dass sie poetisch sein müssen?


C: Mir geht es nicht um Poesie sondern um Wahrhaftigkeit. Ich möchte, dass meine Texte eine Wahrheit haben, selbst wenn es gelogen ist.


R: Was glaubst du, wovon dein Erfolg vor allem abhängt?


C: VON MEINEM GEILEN KÖRPER ;-)


R: Du hast ja schon öfter Konzerte in Köln gespielt und sogar hier gelebt – was gefällt dir hier am Meisten?


C: In Köln darf man eigentlich keinem Hallo sagen, sonst hat man am Ende zu viele Freunde aber genau das gefällt mir hier so sehr.
Ein Künstler der müde ist und in Köln spielt, braucht dank der Leute keine Drogen.


Was für ein Schlusswort, da liebt jemand Köln genau so sehr wie wir!