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Ein psychologisch vielschichtiges und zugleich schwarzhumoriges Theaterstück von Marius von Mayenburg, das die Lebens- und Liebeswelten privilegierter Paare hinterfragt. Im Mittelpunkt steht Simone, eine Elektroingenieurin, die von einer Geschäftsreise zurückkehrt und ein Geschenk für ihren Partner Erik mitbringt. Während Erik sich während Simones Abwesenheit um die Kinder und den Haushalt gekümmert hat, ist er unsicher, was das Präsent bedeutet.
Das Stück stellt die klassischen Geschlechterrollen in Beziehung auf den Prüfstand: Wie verändert sich das Beziehungsgefüge, wenn die Rollen vertauscht sind? Würde Simone anders auf ein Geschenk von Erik reagieren, wenn sie selbst für die Familie zu Hause sorgt? "Egal" untersucht mit scharfem Blick und großem Witz, wie Paare, die nach außen hin gleichberechtigt erscheinen, mit den eigenen Erwartungen an Liebe und Partnerschaft ringen – oft so ernst, dass es komisch wirkt.
Für alle, die Theater mögen, das klug, tiefgründig und zugleich unterhaltsam gesellschaftliche Zwischentöne zeigt, bietet "Egal" spannende Einblicke in ein Beziehungsbild, das viele kennen, aber selten so schonungslos reflektiert wird.
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