FOTO: © Markus Feldt (MPIA)
Faszination Astronomie: Schärfer als die Atmosphäre erlaubt – bessere Bilder als von Hubble, Webb & Co
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die sensationellen Bilder vom Hubble, James-Webb und anderen Weltraumteleskopen erreichen ihre Bildschärfe nicht zuletzt dadurch, dass keine störende Luftunruhe ihren Blick verwischen kann. Was aber, wenn man diesen störenden Einfluss kompensieren könnte? Immerhin gibt es auf der Erde sehr viel größere Teleskope als im Weltall, und letztlich wird die erreichbare Bildschärfe, auch als Auflösung bezeichnet, nur durch den Durchmesser des Teleskophauptspiegels bestimmt.
In dem Vortrag wird erklärt, was genau eigentlich "Bildschärfe" ist, wie sie durch Optik und Atmosphäre beeinflusst wird, und was es wissenschaftlich bedeutet, schärfere Bilder zu haben. Es wird die Technologie der adaptiven Optik (AO) vorgestellt, die atmosphärische Bildverzerrungen in Echtzeit kompensieren kann und somit an Großteleskopen in der Lage ist, die schärfsten Bilder aller Zeiten zu liefern. Zu guter Letzt gibt es einige Beispiele von Entdeckungen, die ohne AO selbst mit Weltraumteleskopen nicht möglich gewesen wären - von direkten Aufnahmen von Planeten außerhalb des Sonnensystems, über die Beobachtung des schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße, Bilder von Vulkanen auf dem Jupitermond Io, bis hin zu Beiträgen zur Asteroidenforschung.
Eine Anfahrtsskizze zum Haus der Astronomie finden Sie hier:
Preisinformation:
Erworbene Karten sind von Rückgabe und Umtausch ausgeschlossen. Der Einlass ist nach Beginn der Veranstaltung nicht mehr besetzt; Bei Verspätung kann die Teilnahme nicht garantiert werden.
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