FOTO: © Still aus „M.“ von Adrian Witzel

Filme von Studierenden (Programm 11)

Das sagt der/die Veranstalter:in:

„synchron schwimmen“
Nadine Schwitter (Regie & Buch)
Spielfilm, 2026, 23 Min.

Oma, Mutter und Enkelin stranden auf dem Parkplatz eines Thermal Hotels. Wegen eines Wasserschadens sitzen sie überraschend im Wagen fest bis der Pannendienst sie aus der furchtbaren Enge befreit.

„Keine Stadt, kein Dorf“
Ekaterina Reinbold (Regie & Buch), Daphne Klein (Bildgestaltung)
Spielfilm, 2026, 23 Min.

Zhenya kommt mit ihrer Familie in einem Vereinshaus zusammen, um den Geburtstag ihres Großvaters zu feiern. Sie möchte den Anlass nutzen, um sich ihrer Mutter wieder anzunähern. Im Verlauf des Tages entstehen intensive Gespräche, es gibt kleine Reibereien und lang überfällige Aussprachen. Nach und nach öffnen sich die Familienmitglieder und sprechen über verdrängte Erinnerungen, das zurückgelassene Leben in Kasachstan und den schwierigen Neubeginn in Deutschland. Zwischen all diesen Stimmen findet Zhenya einen Zugang zu ihrer eigenen Geschichte – und vielleicht auch zu ihrer Mutter.

„You don't look nothing alike“
Eva Świątkowski (Regie & Buch)
Dokumentarfilm, 2025, 26 Min.

Auf dem Land des Stiefvaters suchen und finden Stiefvater und -tochter unterschiedliche Geschichten und Erkenntnisse. Dêrsim, seit Jahrhunderten ein Zufluchtsort für Kurd*innen und Alevit*innen, wurde 1935 im Zuge staatlicher Homogenisierungsprozesse in der Türkei in Tunceli umbenannt. Mit der Rückkehr an ein Zuhause, das durch hegemoniale Gewalt fast zerstört wurde, werden Erinnerungen wieder wachgerufen, die sich mit den kollektiven Geschichten vor Ort und in der Diaspora in Deutschland verzweigen. Dabei stellen sich Fragen nach Zugehörigkeit und Identität sowie danach, wie Solidarität in der Gegenwart aussehen kann.

„M.“
Adrian Witzel (Regie & Buch)
Spielfilm, 2026, 27 Min.

Ein Haus trägt das Leben mehrerer Familiengenerationen in sich. M. kehrt als erwachsene Frau zurück, um sich an ihre verstorbene Mutter zu erinnern. Sie findet Bilder ihrer Kindheit, vom Loslassen und der Brutalität des Erwachsenwerdens. Als Kind ist M. in einem Zwiespalt, sie vermischt Wahrheit und Erfundenes, Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft. Aus Angst, einen Menschen zu verlieren, erschafft M. einen neuen.

Location

Filmforum NRW / Kino im Museum Ludwig
Filmforum NRW / Kino im Museum Ludwig Bischofsgartenstraße 1 50667 Köln

Organizer | Veranstaltungsreihe

Rundgang der KHM 2026
Rundgang der KHM 2026 Filzengraben 2 50676 Köln
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