FOTO: © Still aus „Consagración“ von Vanessa Monti
Filme von Studierenden (Programm 7)
Das sagt der/die Veranstalter:in:
„Crushers“
Julian Wonn (Regie & Buch), Matthias Schöning (Bildgestaltung & Co-Autor), Franka Schuh (Co-Autorin & Ton)
Dokumentarfilm, 2025, 8 Min.
Inmitten von Schlamm, Schweiß und Tackles entsteht ein Raum echter Gleichheit: „Crushers“ porträtiert ein inklusives Rugbyteam in Köln, in dem queere Identitäten nicht hinterfragt, sondern selbstverständlich gelebt werden. Der Film macht sichtbar, was oft übersehen wird: Echter Teamgeist wächst nur dort, wo niemand ausgegrenzt wird. Eine leise, aber entschlossene Hommage an Vielfalt und Zusammenhalt – und das zutiefst menschliche Bedürfnis, dazuzugehören.
„Consagración“
Vanessa Monti (Regie & Buch), Bernard Mescherowsky (Bildgestaltung)
Spielfilm, 2026, 17 Min.
In einem stillen deutschen Winter wird eine junge Kolumbianerin mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, als eine VHS-Kassette, die ihr Abtreibungsritual zeigt, unerwartet in den Besitz ihres Dates gelangt. Schuldgefühle und Sehnsucht verflechten sich in diesem intimen Filmgedicht über Sehnsucht und fragile Heilung, das ihre zerbrochenen Erinnerungen an Bogotá nachzeichnet.
„Eine Tochter und zehn Söhne“
Finn Ole Weigt und Paula Milena Weise (Regie & Buch)
Dokumentarfilm, 2026, 21 Min.
Zharkynai hat eine Green Card gewonnen und steht kurz davor, sich von Chica und ihrer Heimatstadt zu verabschieden. Am Stadtrand von Bishkek treffen sich Jugendliche auf einem Skateplatz und sprechen über die wichtigen Dinge des Lebens. Ein Film übers Aufwachsen in einem postsowjetischen Land, im Spagat zwischen den Einflüssen Russland und Amerikas.
„Komm’ uns doch mal wieder besuchen“
Bernard Mescherowsky (Regie & Buch), Lucas Dülligen (Bildgestaltung)
Spielfilm, 2026, 14 Min.
Ein Sohn begibt sich auf die Heimreise, um seine Eltern zu besuchen und sie im Alltag zu entlasten. Es ist das erste Aufeinandertreffen, seit sein Vater zum Pflegefall geworden ist und seine Mutter sich zwischen Pflege und Haushalt aufzulösen scheint. Angesichts der mentalen Ohnmacht der ganzen Familie wird das schwierige Verhältnis zum Elternhaus auf die Probe gestellt.
„Shirin und Nikan“
Hesam Yousefi (Regie & Buch)
Dokumentarfilm, 2026, 18 Min.
Eine kurdische Frau. Eine persische Frau. Ein lesbisches Paar. Eine Liebesbeziehung, die sich nicht in einer gemeinsamen Sprache erzählen lässt.
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Organizer | Veranstaltungsreihe
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