„Fährt ein dicker, deutscher Comedian mit seinem Hund nach Paris, um ein Date zu treffen. Date kommt nicht. Aber er lernt die Mutter seiner Kinder kennen.“ So könnte eine teleologische Geschichte beginnen. Oliver Polaks ebenso poetische wie urkomische Suche nach L’amour numérique währt jedoch länger, mehrere von einer Dating-Plattform kuratierte
Episoden lang. Am Ende begegnet er vor französischen Mehlspeisen und unter greller Straßenbeleuchtung vor allem: sich selbst.
Lesung ohne Moderation.