In der Reihe Personal Memoriams ist jeder Abend einer verstorbenen Persönlichkeit des Dokumentarfilms gewidmet – kuratiert und moderiert von einer Person, die ihr fachlich oder persönlich eng verbunden ist. An diesem Abend steht der Filmemacher Rosa von Praunheim im Fokus und es wird sein Film MEINE MÜTTER gezeigt. Julia von Heinz, eine enge Weggefährtin von Praunheims, führt durch den Abend. Es wird ihr Kurzflim MEINE VÄTER gezeigt, der sich dieser menschlich und künstlerisch prägenden Beziehung, annähert.
Filmbeschreibung MEINE MÜTTER: Ich entschließe mich nach 63 Jahren nach Riga zu fliegen und mich selbst auf die Spuren meiner beiden Mütter zu machen. Diese Suche ist zugleich ein spannendes Stück deutscher und lettischer Zeitgeschichte. MEINE MÜTTER – SPURENSUCHE IN RIGA kommt rechtzeitig zu meinem 65. Geburtstag und ist mein 70. Film.
Filmbeschreibung MEINE VÄTER: Überraschend verstirbt Julia von Heinz' 80-jähriger Vater. Erst aus seinem Nachlass erfährt die Filmemacherin, dass der ehemalige Reserveoffizier homosexuell war und ein Doppelleben führte. Die Regisseurin sucht das Gespräch mit Rosa von Praunheim, Ikone der Schwulenbewegung. Es entsteht das Porträt eines eigenwilligen und einsamen Mannes.
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