Das sagt der/die Veranstalter:in:
Was passiert, wenn Schmerzerfahrungen verharmlost und unsichtbar gemacht werden?
Diese Veranstaltung bringt Performance, Lesung und Bildwelten zusammen, schafft Raum für Kritik an Gender Medicine und öffnet neue Perspektiven auf Gesundheit, Schmerz und strukturelle Ungleichheit.
Die Künstler*innen Alice Muitoevoli Rugai, Anna Frehiwot Maconi, Elena Agebo, Jana Petersen, Susana Vásquez Torres und Henok Getachew Woldegebreal nähern sich Themen wie chronischen Erkrankungen, medical gaslighting und der transformativen Kraft von Schmerz aus persönlichen und künstlerischen Perspektiven.
Kurzbiografien der Künstler*innen
Elena Agebo, 1997 in Köln geboren, studierte Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Sie schreibt Lyrik und Prosa und setzt sich in ihren Arbeiten mit Identität, Entfremdung und Sprache auseinander. 2023 wurde sie mit dem Dortmunder LesArt Förderpreis der Jungen Literatur ausgezeichnet. Texte von ihr erschienen u. a. in der Zeitschrift BRACHE.
Alice Muitoevoli Rugai ist in der Toskana, Italien, geboren und aufgewachsen und lebt seit 2017 in Berlin, wo sie Theaterwissenschaft und Szenisches Schreiben studiert hat. They schreibt Theater, Lyrik und Prosa auf Italienisch, Deutsch und Englisch. Their Arbeit beschäftigt sich mit BI+ Identität, Klassenverhältnissen und Biodiversität. Die Theatertexte werden vom S. Fischer Theater & Medien vertreten. Ihre letzte Veröffentlichung ist die queer-feministische Rede Klassensprache Körperkämpfe Parttimefrau, die von der Stiftung Brückner-Kühner für Ungehaltene Reden Ungehaltener Frauen ausgewählt und im gleichnamigen Band veröffentlicht wurde.
Anna Frehiwot Maconi ist eine in Berlin ansässige Forscherin und Autorin. Ihre Arbeiten befassen sich mit Konzepten diasporischer Identitäten, dem Einfluss von Nationalstaaten sowie der Rolle von Mobilität für Erinnerung, historische Narrative und Urban Governance.
Jana Petersen studierte Sozial- und Kulturanthropologie und Religionswissenschaft an der FU Berlin und absolvierte die Evangelische Journalistenschule Berlin. Ihre Texte erschienen u.a. im Deutschlandfunk, in der taz, auf Zeit Online und in Feministische Studien, sowie auf der Plattform waahr.de für literarischen Journalismus. Petersen wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. 2026 erschien ihr Text „Die wunde Stelle mitten unter euch“ in „Ich! Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ im S. Fischer Verlag. Petersen hat zwei Kinder und lebt in Berlin.
Susana Vásquez Torres, 1990 in Lima geboren. Bachelor of Fine Arts (ENSABAP), Master of Arts in Context (UdK Berlin). Interdisziplinäre feministische Künstlerin, die in den Bereichen Performance, Siebdruck, Buchkunst und dokumentarischer Animation arbeitet. Es befasst sich mit Gewalt, Femizid, Menstruation, Migration und Trauer durch intersektionalen Feminismus und Community Art. Durch Projekte wie Omas Projekt, Bleeding Stories und The Wounded Hours schafft sie Räume für Empowerment und neue Narrative, die patriarchale und koloniale Muster hinterfragen.
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