FOTO: © Armin Alexander

Sonderführung Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Herzlich laden wir Sie ein zu einer Reise durch Raum und Zeit im Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste, auf der Geschichte und Geschichten, Erinnerungen und Zukunftsvisionen durchstreift werden. Mit Ansichten des Gebäudes und zum Gebäude der Hauptverwaltung der ersten Gasmotorenfabrik der Welt, deren Bestand zum Teil 150 Jahre alt und somit bedeutender Zeuge des Industrieerbes der Stadt Köln ist, wird der Prozess der Erschließung aus einer künstlerischen Perspektive der letzten 14 Jahre dargestellt. Die Gedanken zur zukünftigen Gestaltung des Areals als Otto-&-Langen-Quartier sind dabei ständige Begleiter. Die Führung durch das Areal der Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) im Süden des Kölner Stadtteils Mülheim spielt in drei wesentlichen Dimensionen: der räumlichen, der zeitlichen und der thematischen Begehung des Industriedenkmals.

Raum. Die Räume, Zimmer und Hallen des Geländes – vom Konferenzraum der Vorstandsetage bis zur alten Schmiede – enthalten persönliche Erinnerungen und Fragmente von großer Geschichte, sie erinnern an einzelne Lebensläufe und an große Umwälzungen. Räume sind nicht nur abgegrenzte Container, sie definieren sich vielmehr über die Menschen und die Begegnungen darin. Durch die künstlerische Auseinandersetzung werden die Stimmen der Menschen, die diese Räume prägten und prägen, wieder hörbar gemacht. Die Begegnung mit Zeitzeugen und Historikern, mit Besucherinnen und Künstlerinnen bilden somit den Ausgangspunkt der Führung.

Zeit. Die Inszenierung und künstlerische Instandsetzung und Gestaltung des Ortes und der einzelnen Räume und Gebäudeteile leitet sich aus der Auseinandersetzung mit der 150-jährigen Geschichte dieses Ortes ab. Mit der Transformation der Industriestätte in einen Spiel- und Erprobungsort beginnt die Verknüpfung der Vergangenheit mit der Gegenwart, durch die alte Spuren freigelegt werden, die auch im Heute sichtbar sind und in die Zukunft führen. Skizzen und Ausschnitte aus den Produktionen und Inszenierungen im Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste seit 2011 dokumentieren die Verschmelzung des Ortes mit den verschiedenen Zeitstufen. So ist der Ort nicht nur Kulisse und Inspiration, sondern tritt selbst als Zeuge der Veränderung und Protagonist in Erscheinung. Im Laufe der Zeit verändert sich die Auseinandersetzung mit der Aufführungsstätte – aus dem Theater wird ein partizipatives Labor für die Besuchenden.

 

Preisinformation:

Kostenbeitrag: 16 € / 8 € ermäßigt Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung empfohlen: info@raum13.com

Location

raum13 Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste Deutz-Mülheimer Straße 147-149 51063 Köln

Organizer

Team raum13 Köln

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