Das sagt der/die Veranstalter:in:
Dieser Film erzählt die Geschichte von Cheryl, einer jungen Schwarzen Lesbe, die in einer Videothek in Philadelphia arbeitet und sich nebenbei mit Hochzeitsvideos etwas dazuverdient. Während sie alte Filme aus den 1930er und 40er Jahren durchsieht, entdeckt sie eine Nebenrolle, die nur als "The Watermelon Woman" bezeichnet wird. Davon fasziniert, versucht Cheryl, mehr über diese Schauspielerin herauszufinden, stößt aber bald auf eine große Lücke: Die Lebensgeschichten schwarzer Filmschauspielerinnen jener Zeit sind kaum dokumentiert.
Getrieben von dem Wunsch, diese vergessene Geschichte sichtbar zu machen, begibt sich Cheryl auf eine Recherche, die von verschlossenen Archiven, zurückhaltenden Zeitzeug:innen und einer komplizierten Beziehung zu einer Kollegin begleitet wird.
Die Geschichte entpuppt sich als humorvolle und selbstreflexive Mockumentary, die auf leichte Weise die Unsichtbarkeit schwarzer, queerer Filmgeschichte beleuchtet und das Bedürfnis, sich in dieser sichtbar zu machen. Produziert in Kooperation mit Queertactics bietet der Film eine besondere Perspektive auf Identität und Filmkultur.