FOTO: © Porträt von Alona Karavai © Artem Halkin.

'Cafe Death' mit Alona Karavai

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Das Death Cafe ist ein offenes Format und ein Netzwerk selbstorganisierter, nicht-kommerzieller Treffen, bei denen Menschen zusammenkommen, um Kuchen zu essen, Tee zu trinken und über den Tod zu sprechen. Dabei handelt es sich um kollektiv gesteuerte Diskussionen auf Basis persönlicher Fragen, nicht um theoretische Debatten oder professionelle Trauerbegleitung. Alona Karavai moderiert dieses Format seit Sommer 2025 in verschiedenen ukrainischen Städten als Teil des Programms School of Death. Die Idee dahinter ist es, vielfältige Formen der Trauer sichtbar zu machen und über den Tod als einen Akt sowohl des Gedenkens als auch der Vitalität zu sprechen.

Alona Karavai ist Kulturmanagerin und Kuratorin aus der Ukraine. Sie ist Mitbegründerin des Projektraums Asortymentna Kimnata in Iwano-Frankiwsk sowie des Kunstmediums post impreza. Sie arbeitete im Zentrum für zeitgenössische Kunst Izolyatsia, als dieses noch in Donezk ansässig war, bis sie zur Flucht gezwungen wurde. Nach dem erzwungenen Ortswechsel gründete sie mehrere künstlerische Initiativen mit, darunter die School of Contemporary Art fra fra fra, die sich mit Notfall-Residenzen sowie Programmen für geflüchtete Künstler*innen und Künstler*innen mit Kriegserfahrung in der Ukraine befasst. Sie lebt in Kyjiw und arbeitet zu den Themen Peripherie, Abwesenheit sowie Vitalität und Tod.

Preisinformation:

Anmeldung online (en/uk) Begrenzte Teilnehmer*innenzahl

Location

KW Institute for Contemporary Art Auguststraße 69 10117 Berlin
KW Institute for Contemporary Art
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