Vortrags- und Filmreihe in Kooperation mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte und dem Romanischen Seminar der Universität Heidelberg im Sommersemester 2025
unterstützt durch das SFB-Teilprojekt C04 „Visuelle Chiffren von Heimat in Bildender Kunst, Literatur und Film“
Termin: 18.06., 19:30 Uhr
Gespräch mit Sascha Rothbart
F 2021 | Regie: Gaspar Noé | 142 Min.
Ein altes Ehepaar, er Filmjournalist, sie Psychoanalytikerin, lebt seit Jahrzehnten zusammen in einer Pariser Altbauwohnung. Nach vielen gemeinsam erlebten Jahren lässt das Gedächtnis der Frau rapide nach, sodass sie den Alltag kaum noch meistern kann, während ihr Mann noch aktiver im Leben steht. Angesichts ihres unterschiedlichen Zustands werden sie mit der Erkenntnis konfrontiert, für sich allein sterben zu müssen. Eine intime, behutsame Studie des altersbedingten Verfalls und der Gewissheit über die Unausweichlichkeit des Todes, die durch die detaillierte Abbildung des Alltags eine große Nähe erzeugt. Indem der Film weitgehend mit Splitscreen arbeitet, macht er die Vereinzelung der Hauptfiguren plastisch greifbar. (filmdienst.de)
Preisinformation:
regulär: € 10,50 | ermäßigt: € 8,50 (Ermäßigung: Gilde-Pass, Studierende, Schüler*innen, Senior*innen ab 65, Schwerbehindertenausweis, Sozialpass)