Münchner Macher:innen

Hast du immer einen Riecher für die neusten Trends? Dann ist unser Blog ganz sicher ein brandheißer Tipp für dich. Viel Spaß beim Stöbern

Consent Calling: Mehr als nur ein Sexshop

Consent Calling: Mehr als nur ein Sexshop
Auf Startnext sammelt das Münchner Kollektiv Consent Calling gerade Geld für einen Sexshop ein. Was auf den ersten Blick vielleicht nicht so spannend klingt, ist es dann aber doch. Denn der geplante Sexshop soll mehr werden als eine Offline-Variante von Amorelie. Was genau das Kollektiv vorhat und wie ihr das Team unterstützen könnten, erfahrt ihr im Interview. MunichMag: Auf Startnext läuft gerade eure Crowdfunding-Kampagne, bei der ihr Geld für euren geplanten Sexshop in München einsammelt. Was wird euren zukünftigen Sexshop von anderen unterscheiden und was werdet ihr dort anbieten?Constent Calling: Cool, das ist direkt die richtige Frage am Anfang! Unser Sexshop wird eigentlich viel mehr als ein Sexshop. Hauptsächlich wollen wir einen Raum schaffen, an dem sich Menschen mit (ihrer) Sexualität auseinandersetzen können, ohne sich von sonst herrschenden Normen und Schamgefühlen einschränken zu lassen. Der Verkauf von Sextoys und anderen Produkten (rund um Körper) ist natürlich ein Teil davon. Dazu gehört auch eine individuelle Beratung, die Unsicherheiten abfedern kann. Wir wollen den Zugang zu Sexualität aber nicht nur auf diesem einen Weg ermöglichen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem man sich austauschen kann, um so Unsicherheiten und Neugier auf ganz offene Art zu begegnen. Außerdem soll eine feministische Herangehensweise an das Thema dazu beitragen, bestehende soziale Strukturen zu erkennen, zu hinterfragen und zu bekämpfen. Wir wollen im Laden selbst Literatur anbieten und eine Leseecke einrichten. Der Bereich der Bildungsarbeit ist ein zentraler Teil unseres Projekts und hier sind wir auch jetzt schon sehr aktiv. Wir veranstalten Workshops und Themenabende. Wenn wir unseren eigenen Raum haben, wollen wir auf jeden Fall auch externe Personen einladen, Lesungen, Workshops oder sonstige Veranstaltungen bei uns zu machen.Unser Ansatz ist es also, auf ganz unterschiedliche Arten neue Zugänge zu Sexualität zu schaffen – indem man sich mit der eigenen Lust auseinander setzt, theoretische Ansätze erkundet, sich mit anderen austauscht oder praktisch neue Dinge ausprobiert.Gibt es irgendwelche Kriterien, die Produkte erfüllen müssen, um es in euer Sortiment zu schaffen?Natürlich wollen wir gerne Produkte anbieten, die fair und nachhaltig produziert sind und für die Materialien verwendet wurden, die ungefährlich für den Körper und einfach zu reinigen sind. Allerdings sehen wir hier die Gefahr, dass wir dadurch nur Produkte verkaufen werden, die relativ teuer sind – und die Preise dadurch eine große Hürde für viele Menschen werden. Deshalb werden wir hier versuchen eine Mischung zu schaffen. © Consent Calling Consent Calling Generell werden wir auch bei der Präsentation unseres Sortiments auf bestimmte Dinge achten. Zum Beispiel wollen wir Produkte nicht "für Frauen" oder "für Männer" anbieten, sondern anwendungsbezogen sortieren, also nach Funktion und Art der Produkte. Auch wollen wir keine normativen Körper- und Sexdarstellungen auf den Verpackungen in unserem Laden ausstellen, sondern von allen Produkten ein Anschauungsexemplar ausgepackt ausstellen. So können wir diese Bilder umgehen, sollten sie doch bei einzelnen Produkten auf der Verpackung abgebildet sein. Und gleichzeitig bietet sich so die Möglichkeit, die Toys in die Hand zu nehmen und Vibration, Material und Ähnliches ausprobieren.Wen wollt ihr mit Consent Calling ansprechen?In unserer Idealvorstellung erreichen wir alle Menschen, die sich auf irgendeine Art mit ihrer Sexualität auseinandersetzen wollen. Gerade Menschen, die vielleicht noch keinen eigenen Zugang zum Feminismus gefunden haben, wollen wir gerne mit unserem Projekt dazu einladen, sich mit Fragen rund um Feminismus und Sexualität zu befassen. Aber eine feste Zielgruppe haben wir nicht. Willkommen sind alle!Und wer steht hinter dem Kollektiv Constent Calling?Zur Zeit besteht das Kernkollektiv aus sieben Personen. Wir wachsen aber die ganze Zeit und passen uns immer den Kapazitäten der Kollektivmitglieder an. Wir versuchen so eine solidarische Arbeitsweise zu schaffen, die Raum lässt für individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse. Wir versuchen also aufeinander zu achten, empathisch miteinander umzugehen und füreinander da zu sein – auch außerhalb der Arbeit im Kollektiv. © Consent Calling Consent Calling Wir sind aber auch gerade dabei, eine Unterstützer:innen-Struktur aufzubauen, um so mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, zum Entstehen des Raumes beizutragen. Gerade Menschen, die nicht einfach 10-20 Stunden die Woche ehrenamtlich in dieses Projekt stecken können, sollen so die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Uns ist auch bewusst, dass wir nur eine begrenzte Bandbreite an Perspektiven zusammentragen können und wollen gerade durch diese Struktur den Zugang zu erleichtern, damit Menschen weitere Perspektiven einbringen können.Euer erstes Fundingziel habt ihr bereits geknackt. Welche Schritte folgen auf eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne?Mit den 14.400 Euro haben wir unser erstes Crowdfunding Level erreicht. Das ist schon eine riesige Unterstützung und wir freuen uns mega, dass das Projekt auf so viel Zustimmung bei den Münchner:innen trifft.Leider ist München unglaublich teuer. Und unser Projekt – das nicht auf Profit ausgelegt ist – muss sich irgendwie tragen. Um auf Raumsuche gehen zu können und eine langfristige Räumlichkeit für unser Projekt zu finden, brauchen wir mindestens 20.000 Euro. Ansonsten ist das Risiko, das wir dann privat übernehmen müssen, zu groß. Wenn wir mit ein bisschen Puffer (die ersten Monate wird sich der Laden nicht komplett selbst tragen) die Raumausstattung, Miete, Waren, Workshops, etc. bezahlen können wollen, reichen die 14.400 Euro noch nicht.Mit dieser Summe werden wir vor allem an unserem Bildungsprogramm weiterarbeiten und nach einer Form der Zwischennutzung suchen. Vielleicht werden wir einen Pop-Up Store aufmachen. Je nachdem wieviel Geld am Ende beim Crowdfunding zusammenkommt, können wir also unsere nächsten Schritte planen und kurzfristiger bzw. langfristiger denken.Kann man euch – neben Crowdfunding – sonst noch unterstützen?Wir haben ja bereits den Unterstützer:innen-Kreis angesprochen. Wer auch immer Interesse hat uns mehr zu unterstützen als durch das Crowdfunding, kann sich gerne bei uns melden! Das geht entweder direkt über unsere Internetseite, per Mail, oder Instagram und Twitter. Wir freuen uns über alle Menschen, die Lust haben unser Projekt voranzubringen.Und ansonsten kann man uns natürlich helfen, indem man die Kampagne teilt!Gibt es Seiten oder Läden, die euer Vorbild sind, und die ihr empfehlen könnt?Jede Menge!Direkte Vorbilder von uns sind Fuck Yeah in Hamburg, Other Nature in Berlin und Juicy in Leipzig. Alle drei sind feministische Sexshop-Kollektive, die drei coole Orte geschaffen haben. Wer mal in den Städten ist, sollte da auf jeden Fall mal vorbei schauen.In Freiburg gibt es außerdem das Kollektiv Erogene Zone. Die haben gerade erfolgreich ihr Crowdfunding beendet und eröffnen hoffentlich bald ihren Shop in Freiburg.Wir versuchen auf jeden Fall uns gemeinsam zu vernetzen, um voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu unterstützen. Feministische Grüße gehen raus an alle lieben Menschen dieser Kollektive.

Geschenkideen in und aus München

Geschenkideen in und aus München
Schenken macht Spaß. Nur gehen einem oftmals die guten Ideen aus. Aus diesem Grund haben wir für euch ein paar Geschenkideen gesammelt, die nicht nur den Beschenkten erfreuen, sondern auch Münchner Startups, Gastros oder Kulturhäuser unterstützen. 1. Mehr als nur ein Spiel: Gutschein für den FC Bayern Basketball im Audi DomeWollt ihr eine einzigartige Stimmung erleben, bei der ihr keine fünf Minuten ruhig sitzen bleiben könnt? Ja? Dann solltet ihr dringend in den Audi Dome und bei einem Spiel des FC Bayern Basketball Teams dabei sein. Der Audi Dome am Münchner Westpark ist weit mehr als die sportliche Heimat der Bayern-Basketballer. Sie ist eine der geschichtsträchtigsten Hallen Deutschlands -- und zugleich eine außergewöhnliche Event-Location für Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Die Spielstätte des FCBB wurde für die Olympischen Sommerspiele 1972 zur Austragung der Basketball-Wettkämpfe gebaut. Seit der Saison 2011/12 spielen die Bayern-Basketballer in der renovierten und stetig modernisierten Arena. Sie fasst aktuell 6.500 Zuschauern Platz und bietet regelmäßig Spitzen-Basketball in der Bundesliga und der EuroLeague.Natürlich kann derzeit noch niemand sagen, wann im Audi Dome wieder Spiele stattfinden dürfen, aber so ein Gutschein verfällt ja nicht so schnell und dein Lieblingsverein dankt es dir.Ihr wollt Gutscheine verschenken? Dann hier lang. 2. Praktischer Spaß für draußen: Ein nachhaltiger Grill für's Fahrrad von Knister GrillWas wir am Sommer neben Baden, Biergarten, Radfahren noch ziemlich gerne machen? Grillen! Am liebsten irgendwo an der Isar. Allerdings hinterlassen Einweggrills so viel Müll, dass unser Umweltherz laut aufschreit. Gott sei Dank gibt es schlaue Menschen mit guten Ideen wie von KNISTER GRILL. Der KNISTER GRILL ist ein für den Fahrradtransport optimierter Holzkohlegrill für die Stadt. Hängt ihn einfach an die Lenkstange eures Fahrrads und los geht‘s! Die Befestigung am Fahrrad dauert nur wenige Sekunden -- ganz ohne Schrauben. Am Grillort wird der Grill problemlos vom Fahrrad abgenommen und kann nach Wunsch auf die doppelte Größe erweitert werden. So kann man mit drei oder auch mit acht Freunden grillen.Ihr wollt einen Grill verschenken? Gibt es in verschiedenen Größen und Preisklassen. Dann hier lang. 3. Bei WiLLi nachhaltige T-Shirts oder Pullover nach Wunsch besticken lassenHinter dem Münchner Label WiLLi stehen Ute und Alex, die beide im Bereich Fashion arbeiten, und ihr Sohn Willi. Mit ihren Shirts und Pullovern verfolgen sie eine ganz besondere Strategie: jeder kann ihnen eigene Doodles oder Zeichnungen schicken, die dann von ihnen auf hochwertige Baumwoll-Produkte gestickt oder gedruckt werden.So ist auch die Kooperation um das T-Shirt #onepopmakesadifference mit dem Studio What The Fish und der Koordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt der Freien Wohlfahrtspflege Bayern entstanden. Beim Kauf des Shirts gehen 100% des Erlöses an Frauenhäuser und Beratungsstellen. Falls ihr zu Weihnachten also etwas ganz persönliches verschenken wollt: bei WiLLi könnt ihr ausgewählte T-Shirts und Pullover individuell besticken lassen. Ihr wollt ein Shirt oder einen Pulli besticken lassen? Dann hier lang. 4. Schlemmer-Gutschein inkl. Unterhaltung: Frühstücken oder Tatort Schauen im München72In diesen Zeiten besonders wichtig: #supportyourlocalgastro. Das funktioniert gerade am Einfachsten, wenn ihr fleißig Gutscheine von eurer Lieblings-Gastro kauft oder eben auch verschenkt. Denn Vorfreude ist ja bekanntlich immer noch die schönste Freude. Ein Tipp von uns: das München72.Wenn euer Pflichtprogramm jeden Sonntagabend "Tatort" lautet und euch die eigenen vier Wände aber ein wenig auf die Nerven gehen, könnt ihr euch auch in Richtung München72 bewegen. Denn dort gibts traditionell jeden Tatort-Sonntag das Krimi-Spektakel auf großer Leinwand zu sehen. Um Essen und Trinken müsst ihr euch hier auch nicht kümmern – Burger und Bier gibt es zum Special-Preis. Ebenso schön: Frühstücken im München72. Je nach derzeitigem Fitnessgrad könnt ihr zwischen Turner-, Läufer- oder Gewichtheber-Frühstück wählen. Gutschein bestellen? Dann hier lang. 6. Das Geschenk für alle Yogis mit grünem Herzen: Nachhaltige Yogamatte von Hejhej-MatsEine Yoga-Matte des Münchner Startups Hejhej-Mats besteht aus Schaumstoff-Resten bzw. aus Schnittresten, die bei der Schaumstoffproduktion anfallen. Rund 1 kg dieser Schnittreste braucht es für eine neue Matte. Aber der Kreislauf endet hier nicht. Denn hejhej-mats nimmt seine Matten auch zurück, wenn sie nach rund drei Jahren an Form und Rutschfestigkeit verlieren – was übrigens bei Yoga-Matten normal ist. Und auch diese Yoga-Matten werden dann — ihr ahnt es schon — wieder recycelt und zu neuen Matten verarbeiten. Closed-loop nennt sich dieser Kreislauf, der auf der Seite von hejhej-mats auch sehr übersichtlich dargestellt ist. Produziert werden die Matten übrigens auch in Deutschland. Ihr wollt eine nachhaltige Yoga-Matte verschenken? Dann hier lang. 7. Filme in Samtsesseln schauen: Erlebnis-Kino-Gutscheine für das ARRI-Kinor in der ASTOR LoungeAuch Kinos könnt ihr in diesen Zeiten mit dem Kauf von Gutscheinen unterstützen.Eine Übersicht aller Kinos in München, die ihr unterstützen könnt findet ihr hier.Ein ganz besonderes Filmerlebnis erwartet euch bei einem Besuch im ARRI Kino. Die Luxus-Sessel sind mit rotem Samt überzogen, der Sound ein Ohrenschmaus und Essen oder Getränke werden euch auf Wunsch direkt an den Platz gebracht. Wem nach mehr als einer Tüte Popcorn ist, der kann beispielsweise einen Fingerfood-Teller bestellen. Richtig exquisit wird es dann aber bei der Getränkewahl – auf der Karte steht nämlich auch eine Flasche Prosecco sowie verschiedene Longdrinks und Cocktails. Das Beste: all das könnt ihr auch in Form von verschiedenen Geschenk-Gutscheinen verschenken. Je nach Budget stehen verschiedene Varianten zur Auswahl.Ihr wollt einen Gutschein verschenken? Dann hier lang.

Hofläden in München

Hofläden in München
Ihr glaubt, für Hofläden muss man immer gleich ins Münchner Umland fahren? Nicht unbedingt. Im Münchner Stadtgebiet lassen sich nämlich auch welche finden. Unsere Favoriten stellen wir euch hier vor. Laden / Schwabing Schwabinger Hofladen © Schwabinger Hofladen Schwabinger Hofladen Hohenzollernstrasse 93 80796 München Öffnungszeiten Montag bis Samstag 9:00 - 20:00 Uhr Homepage / Instagram Der Schwabinger Hofladen ist erst seit kurzem am Start. Das Motto der Gründer Benjamin und Finn lautet: "Regional. Bio. Frisch." und so kommen regionale Lebensmittel vom Bauern direkt in die Regale. Sei es Obst, Gemüse, Saucen, Öle, Kaffee – hier könnt ihr ganz bequem euren Wocheneinkauf erledigen. Ein absolutes Highlight im Schwabinger Hofladen – abgesehen vom Design – ist der Weinkeller, der wahrscheinlich nur wenige Wünschen offen lässt. Alle Infos zu diesem Ort Laden / Sendling Hirschvogels Hofladen © Hirschvogel Hirschvogels Hofladen Valleystraße 28 81371 München Öffnungszeiten Donnerstag & Freitag 10:00 - 19:00 Uhr Samstag 10:00 - 14:00 Uhr Homepage / Instagram Anfang 2021 wurde in Sendling viel gewerkelt, denn der Hirschvogel war im Entstehen. Die Besitzerin Christina hat viel Schweiß und Fleiß in die Gestaltung des Ladens gesteckt und dieser kann sich allemal sehen lassen! Im Hirschvogel bekommt ihr zum Beispiel Eier, Kartoffeln, Zwiebeln in Bioland-Qualität vom familieneigenen und gleichnamigen Biohof Hirschvogel in Maisach. Aber auch Lebensmittel für den alltäglichen Bedarf, Getränke, Wein & Spirituosen, sowie Feinkost findet ihr hier. Christinas Fokus liegt auf biologischen und regionalen Lebensmittel, die aus der Region Bayern und Baden-Württemberg stammen. Durch ihre eigenen Erfahrungen im familiären Landwirtschaftsbetrieb ist ihr nicht nur die Nähe zu Landwirt:innen und Erzeuger:innen als auch zu den Kunde:innen wichtig. Alle Infos zu diesem Ort Laden / Sendling Hof Laden im Stemmerhof © Stemmerhof Hof Laden im Stemmerhof Plinganserstraße 6 81369 München Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10:00 - 19:00 Uhr Samstag 10:00 - 17:00 Uhr Homepage / Instagram Der Stemmerhof, früher mal ein richtiger Bauernhof, stellt auch heute noch das Zentrum Sendlings dar und dient als beliebter Treffpunkt. Er war der letzte Bauernhof im Münchener Stadtgebiet. Ihr könnt dort nicht nur gut essen, auch Einkäufe lassen sich wunderbar im eigenen Hofladen erledigen. Früher wurde in diesem Raum die Milch verkauft, die im Stall nebenan (heutiger Biomarkt) frisch gemolken wurde. Neben Feinkost, Getränken sowie frischen Lebensmitteln erwarten euch außerdem noch bayerische Brotzeiten, wechselnde Tagesgerichte und selbstgemachte Quiche. Hungrig einkaufen kann euch hier definitiv nicht passieren. Alle Infos zu diesem Ort Laim, Sendling, Pasing ErnteBox - Der Hofladenautomat © ErnteBox / Facebook ErnteBox - Der Hofladenautomat Agnes-Bernauer-Straße 77 80687 München Homepage / Instagram Regionale Lebensmittel und das rund um die Uhr? Der Hofladenautomat machts möglich und versorgt euch direkt mit bio und regionalen Produkten der Landwirt:innen aus der Region München. Die Erntebox ist Wochenmarkt und Hofladen auf einem Quadratmeter und ist an den folgenden Standorten zu finden: In Laim: Agnes-Bernauer-Straße 77, 80687 MünchenIn Pasing: Gottfried-Keller-Straße 2, 81245 MünchenIn Berg am Laim: Berg-am-Laim-Straße 147, 81673 MünchenAm Westpark: Krottenkopfstraße 11, 81377 München Alle Infos zu diesem Ort Ihr kennt noch weitere Hofläden in München? Dann immer her mit den Tipps!

OPP Magazin: Magazin und Plattform für Kreative

OPP Magazin: Magazin und Plattform für Kreative
Diese vier Münchner:innen wollen etwas ändern: Art Direktorin Toni Schwaiger, Grafikdesignerin Lena Gerbert, Stylist Norbert Sütö und Fotograf Michael Weniger möchten ein Magazin ins Leben rufen, das weniger Werbung und mehr Platz für Kreatives bietet. Ihr könnt dabei helfen, das OPP Magazin in die Wirklichkeit umzusetzen und habt sogar noch die Möglichkeit euch individuelle und limitierte Drucke für ein verhältnismäßig geringes Budget nach Hause zu holen. Wie? Das verraten wir euch. Noch steht das OPP Magazin ganz am Anfang und braucht eure Unterstützung bei ihrer Crowdfunding Kampagne. Ihre Idee ist es ein Medium zu schaffen, in dem sich junge sowie bereits etablierte Kreative zeigen und verwirklichen können. Das Münchner Projekt möchte Inhalte statt Anzeigen präsentieren. Das zweimal im Jahr erscheinende Magazin wird jeweils 28 Künstler:innen die Möglichkeit bieten eine Arbeit als Poster zu gestalten und sich gleichzeitig inhaltlich auf einer Seite vorzustellen. Eine Ausgabe wird demnach 28 Poster vereinen, die ihr euch dann beispielsweise zuhause an die Wand hängen könnt. © OPP Magazin Sichtbarkeit für KreativeZusätzlich können die Künstler:innen ihre Arbeiten auf der Homepage des Magazins zeigen und in dessen Webshop anbieten. Sobald es Corona zulässt, ist zudem geplant zu jedem Release eine Ausstellung mit Vernissage, Talks und Veranstaltungen zu organisieren, um das Bewusstsein für die Münchner Kreativszene und deren Gemeinschaft zu festigen und zu fördern. © OPP Magazin Nachhaltiges DruckverfahrenDas Besondere am OPP Magazin ist die Gestaltung. Im A3 Format gehalten und nur geklemmt, statt geklebt, könnt ihr euch selbst entscheiden, ob die einzelnen Seiten auf den Tisch oder an die Wand kommen. Gedruckt wird das Magazin auf ökologisch gewonnenem Papier und mit Risographie, einer der nachhaltigsten Druckverfahren der Welt. So wird nicht nur dem interdisziplinären Schaffen verschiedenster Künstler:innen eine Plattform gegeben – ihr könnt euch auch noch bezahlbare und nachhaltige Kunst für die eigenen vier Wände besorgen.  Falls ihr die Idee des OPP Magazins gut findet, dann solltet ihr bei der Crowdfunding Kampagne vorbeischauen.

Trockenblumen von den Münchner Blumenmadl`n

Trockenblumen von den Münchner Blumenmadl`n
Euer grüne Daumen hält sich in Grenzen und Schnittblumen verwelken euch zu schnell, als dass ihr es mit eurem Herz für Nachhaltigkeit vereinbaren könnt? Dann wird es wohl Zeit in Trockenblumen zu investieren. Wie gut, dass sich dazu ein ganzer Laden bei München eingefunden hat: die Münchner Blumenmadl'n. Hinter dem Shop in Brunnthal stehen Jamila und ihr Mann Philipp. Auf der Suche nach nachhaltigen und wiederverwendbaren Blumen für ihre Hochzeit fiel den Beiden auf, dass die Alternativen im Münchner Umland sehr begrenzt sind. Da Jamila bereits im Jahr 2018 ein Kleinunternehmen für Eventdeko-Vermietung gegründet hat, war der Gedanke nicht fern, zusätzlich noch ins Trockenblumen-Geschäft einzusteigen. Im Oktober 2020 hieß es dann auch schon: Willkommen in Münchens erstem Trockenblumenladen, den Münchner Blumenmadl´n. © Münchner Blumenmadl'n "Blumen bringen unser Herz zum Lachen, sie wegzuwerfen bringt unser Herz zum Weinen" (Jamila, Gründerin)Dass es sich bei den Münchner Blumenmadl´n um ein Familienunternehmen handelt, lässt sich schon beim Bezug der Trockenblumen erkennen. Diese stammen nämlich zum Teil von Jamilas Tante aus Norddeutschland. Ein weiterer Teil wird im Laden selbst getrocknet und der Rest von regionalen Großhändlern bezogen. Mehr als 50 verschiedene Sorten findet ihr vor Ort mittlerweile – Protea, Mohn, Russkus, Palmblätter, Hortensien, Pampasgras oder auch Jamilas derzeitigen Favoriten Hasenschwänzchen. © Münchner Blumenmadl'n Ein Besuch bei den Münchner Blumenmadl´n ist auf jeden Fall – im besten Sinne – farbenprächtig. Ihr habt die Möglichkeit einzelne Trockenblumen oder fertige Sträuße zu kaufen oder sie euch nach Wunsch binden zu lassen. Wer Blumen gerne im Haar trägt oder als Gesteck an die Tür hängt, darf sich auf wunderschöne Blumenkränze freuen, die von Jamila und ihrem Team selbst gebunden werden. Neben Trockenblumen gibt es in den Ladenregalen auch noch so einiges mehr zu entdecken: Vasen über Vasen, Blumenbilder, Deko-Artikel, Kerzen, Infinity Rosen und vieles mehr. Inneneinrichtungsfans sollten sich hier rundum wohlfühlen. Wem der Weg nach Brunnthal zu weit ist, der hat die Möglichkeit im Online-Shop der Münchner Blumenmadl´n zu stöbern. Hier kommt ihr zwar nicht in den Beratungsgenuss durch Jamila und ihr Team, aber auch virtuell sind die Münchner Blumenmadl´n bestens ausgestattet.

Junge Kunst aus München: Die Städtischen

Junge Kunst aus München: Die Städtischen
In dieser Interview-Reihe wollen wir euch junge Künstler:innen und kreative Köpfe vorstellen, die München mit ihrer Kunst und ihren Projekten etwas lauter, bunter und besser machen. In der dritten Folge sprechen wir mit dem Kollektiv „Die Städtischen“, einer Gruppe junger Münchner:innen, die immer wieder durch Kunst- und Kulturprojekte im öffentlichen Raum Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit Redakteurin Julia haben sie über Interdisziplinarität, ihre Villa und die nächsten Projekte gesprochen. Wollt ihr euch kurz vorstellen?Wir sind „Die Städtischen“. Das ist ein Konglomerat von vielen verschiedenen Leuten, die zusammenkommen und verschiedene Backgrounds mitbringen. Zusammen versuchen wir, den öffentlichen Raum auf eine Art und Weise zu nutzen, die unüblich ist, um das Potential zu zeigen, das in ihm steckt.Interdisziplinarität ist euch also wichtig. Wer macht bei euch mit?Das ist das Wichtigste überhaupt. Wir haben am wenigsten Arbeit, wenn jede:r das macht, was er bzw. sie am besten kann. Aber auch wenn jemand Bock hat etwas zu lernen, dann ist das kein Problem, weil jemand da sein wird, um es der Person beizubringen. Interdisziplinarität ist wirklich das A und O. Wir sind nicht nur Musik, nicht nur Kunst, nicht nur Graffiti – genau das ist unsere Stärke. Wir profitieren von einem ständigen Perspektivenwechsel und agieren eigentlich wie eine kleine Hochschule. Wir machen übrigens vor jeder Veranstaltung eine kleine Feier, damit die Künstler:innen, die Musiker:innen, die Barleute und die Helfer:innen alle auf dem gleichen Level sind und wissen, dass sie alle gleich respektiert werden. Wir sind auch nicht böse, wenn jemand mal nicht kann, die Person wird uns in Zukunft an andere Stelle wieder weiterhelfen können. Wir sind circa 70 Leute und davon tragen 30 Leute die Verantwortung in einem Projekt. Aber eigentlich ist jede:r „Die Städtischen“ – sogar der Nachbar, der sich beschwert. Er ist auch ein Teil der Stadt und wir versuchen ihn zu respektieren und mit ins Boot zu holen. Wenn du mit einer guten Idee zu uns kommst und zwei, drei Leute davon überzeugen kannst, dann bist du bereits Teil des Kollektivs. © Die Städtischen Projekt "Mehr Liebe weniger Hass" Seit wann gibt es euer Kollektiv?Uns gibt’s seit kurz vor Corona. Corona war nicht ausschlaggebend für die Gründung. Vor der Pandemie hatten wir uns bereits die Spieltage überlegt, jeden Tag eine andere Veranstaltung, wie ein Sommerfest. Hätten wir während der Pandemie erst angefangen zu planen, hätten wir das niemals durchgezogen.Ich dachte tatsächlich, dass ihr euch während oder wegen Corona gegründet habt. Bei euch steht ja der öffentliche Raum im Fokus der Projekte und gerade im letzten Jahr hat man gemerkt, wie wichtig dieser Raum ist. Ich habe selber auch keinen Balkon und bin auf den öffentlichen Raum in der Stadt angewiesen. Ihr habt es geschafft euch diesen Raum anzueignen, gerade als man ihn am meisten gebraucht hat.Corona war nochmal ein Turbo für uns, weil uns – wie du sagst – die Freiflächen gefehlt haben und wir etwas gegen den Stillstand machen wollten. Die Städtischen sind „Anti-Stillstand“. Man könnte sagen, das war Zeitgeist. Wir haben am Anfang letzten Jahres an einem Wettbewerb teilgenommen in dem es um Kleingärten ging und haben damals schon über Parkplätze geredet. Unser Plan war es, Parkplätze konsumfrei umzunutzen, bevor jetzt die ganzen Schanigärten entstanden sind. Dass das jetzt möglich ist, liegt wirklich nur an Corona. Auch unser Projekt am Breisässerplatz. Das KVR hat vor kurzem sogar offiziell die Vorschriften geändert, sodass diese Umnutzung des Platzes jetzt offiziell erlaubt ist. © Die Städtischen Spieltage 2020 Ihr habt die Spieltage erwähnt, könnt ihr nochmal kurz erklären, was ihr letztes Jahr gemacht habt?Die Spieltage fanden an sieben Tagen hintereinander statt. Jeden Tag war eine andere Aktion: Theaterstück, Filmfestival, Konzert oder Kunstinstallation. An dem letzten Spieltag war ein Rave geplant, das konnten wir dann aufgrund von Corona nicht umsetzen. Das war zu riskant.Ihr seid euch also über eine gewisse Verantwortung bewusst.Wir wollen etwas Gutes für die Stadt und halten die Hygienemaßnahmen ein. Aktuell haben wir eine Zwischennutzung im Gasteig und das Feedback bekommen, dass wir die besten Veranstalter sind, die sie je hatten. Das Hygienekonzept wird eingehalten, wir hinterlassen kein Glas und keinen Müll. Die Polizei war beim letzten Konzert auch da, aber es hat alles gepasst und sie sind wieder weitergezogen. Wir sind uns über unsere Verantwortung bewusst und sind gerade auch mit der Stadt im Gespräch für größere Veranstaltungen im Sommer. Wenn wir uns jetzt nicht beweisen, dann klappt das nicht.Ihr plant also schon die nächsten Projekte. Könnt ihr bereits etwas verraten?Wir planen und diskutieren gerade intensiv mit dem Kulturreferat, dem KJR und dem Nachtbürgermeister –Dem Nachtbürgermeister?Das haben mehrere Städte. Das ist quasi ein Moderator zwischen dem Nachtleben und der Stadt. Wenn es keine Probleme mit der Delta Variante gibt, dann wird der Sommer sehr gut und es kommen Veranstaltungen für große Mengen an Leuten, aber auch kleinere Veranstaltungen. Wie letztes Jahr, nur viel größer.…und in Zusammenarbeit mit der Stadt München, das sind doch gute Aussichten!Für uns gibt es mehrere Gründe mit der Stadt zu arbeiten, zum Beispiel Haftung. Wir können machen was wir wollen, aber wenn jemand ausrutscht und sich auf einer unserer Veranstaltungen verletzt, dann müssen wir schauen, wie wir damit umgehen. Anerkennung ist auch wichtig. Das Problem ist, dass wir konsumfrei sind und deswegen nicht so ernst genommen werden. Es ist tatsächlich einfacher eine Genehmigung zu bekommen, wenn man ein Konzept mit Konsum vorstellt. Wir wollen aber Alternativen dazu schaffen. © Die Städtischen Zwischennutzung am Gasteig Ihr wart vor kurzem in der SZ Junge Leute zu sehen und habt eure Villa vorgestellt. Wollt ihr nochmal kurz erklären, worum es sich dabei handelt?Zusammen mit dem Kollektiv Bushbash nutzen wir die Villa als Workspace und haben dort auch schon Projekte zusammen umgesetzt. Das war auch ein ungenutzter Raum, der eigentlich abgerissen werden sollte, was sich aber auch u.a. wegen Corona verschoben hat. Wir können dort noch bis Februar/März bleiben und haben dort einen idyllischen Garten, ein Studio, eine Werkstatt, Büroflächen zum Lernen und Arbeiten. In jeder Ecke ist Kunst und wir versuchen einfach jeden kleinen Raum zu nutzen. Den Raum haben wir von privaten Leuten zur Verfügung bekommen, die super nett sind, uns unterstützen, die Stromrechnungen bezahlen und eigentlich den Job der Stadt machen. Es gibt so viele solcher Orte, die die Stadt besser nutzen könnte. Dafür kämpfen wir auch. Mehr Raum, mehr öffentlicher Raum, aber wir brauchen auch eine Base. Die Villa ist das Headquarter von unserem Verein.Normalerweise frage ich am Ende, was sich die Künstler:innen von der Stadt wünschen würden, aber in eurem Fall ist das wohl recht klar geworden. Deshalb meine Frage zum Schluss: Was gefällt euch jetzt schon an München?So viel! Die Offenheit der Menschen, das Umweltbewusstsein der Stadt, das ganze Grün. Die Leute haben Zeit – und Geld, was bedeutet sie haben Zeit – und können sowas machen, wie „Die Städtischen“. Das ist eine gute Sache. Wir bemerken auch einen langsamen Wechsel in der Politik.

Junge Kunst aus München: Rosa Kammermeier

Junge Kunst aus München: Rosa Kammermeier
In unserer neuen Interview-Reihe wollen wir euch junge Künstler:innen und kreative Köpfe vorstellen, die München mit ihrer Kunst und ihren Projekten etwas lauter, bunter und besser machen. In der zweiten Folge sprechen wir mit der Grafikerin Rosa Kammermeier, deren Illustrationen euch aktuell in der Goldenen Bar über den Weg laufen oder auch auf Shirts des Münchner Labels hey hey studios zu finden sind. Mit Redakteurin Julia hat Rosa über Frauenbilder, ihre Lieblingsprojekte und ihre Musik gesprochen.  Julia: Ich bin über Instagram auf deine Illustrationen aufmerksam geworden, die ich sehr empowernd finde! Mir ist aufgefallen, dass du deine Frauen sehr stark und selbstbewusst darstellst.Rosa: Das freut mich! Das hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Vor zwei, drei Jahren habe ich irgendwann mal gemerkt, dass ich immer dasselbe Frauenbild gemalt habe, immer denselben Stereotyp. Das hat mich selbst überrascht. Daraufhin habe ich bewusst versucht, ein anderes Frauenbild in meine Künste einfließen zu lassen. Ich versuche verschiedene Frauen zu malen, die auch unterschiedlich aussehen.  © Rosa Kammermeier Schön, dass du deinen Stil so weiterentwickeln konntest. Wusstest du schon immer, dass du einen kreativen Beruf ausüben willst?Tatsächlich wusste ich das schon sehr früh. Dafür bin ich sehr dankbar, das lag bestimmt auch daran, dass mein Großvater freier Maler ist. Wenn ich ihn mit meinen Geschwistern besucht habe, dann haben wir immer zusammen gemalt, er hat uns Farben zugeschickt. Deswegen gabs für mich auch eigentlich keinen anderen Weg als den in die Kreative Branche. Als ich so 12 oder 13 Jahre alt war, wollte ich immer Mode Design machen, aber dann habe ich bemerkt, dass ich mich eigentlich viel mehr mit der Gestaltung von den Katalogen beschäftige als mit den Kollektionen.Deine Designs kann man aktuell unter anderem im Foyer der Goldenen Bar sehen, aber du bist nicht nur Grafikerin, sondern auch noch DJ und Musikerin, richtig? Wo kann man deine Musik hören?Ich habe einmal im Monat, an einem Freitagnachmittag, meine Radioshow bei Radio 80000, die man auch anschließend bei Mixcloud hören kann. Ansonsten gibt’s Songs von Fuel Moon auf Soundcloud, oder weitere Infos auf Instagram. Diese Woche lege ich am Samstagnachmittag auf der Terrasse der Goldenen Bar auf, zusammen mit Tzschako, Sellers, Witchcraft, DJoy und Mikey Gee.  © Rosa Kammermeier Was war dein bisheriges Lieblingsprojekt als Grafikerin?Ich muss schon sagen, dass dieses Projekt in der Goldenen Bar mich sehr zufrieden gemacht hat. Ich hatte bei den Plakaten das Gefühl, dass sich mein Stil nochmal weiterentwickelt hat. Ich hatte mich so intensiv damit beschäftigt und viel Arbeit reingesteckt, dass ich damit echt super zufrieden bin. Für den neuen Münchner Laden von Dr. Martens habe ich auch eine Illustration gestaltet, womit ich sehr zufrieden war. Das hat mich nochmal besonders gefreut, da ich die Schuhe auch selber trage und gerne mag. Wenn man die Chance hat etwas für Marken zu gestalten, die man auch selbst unterstützt, ist das natürlich immer schön. Gibt es denn noch eine Sache, die du erreichen möchtest, die du noch machen möchtest?Natürlich habe ich mir ein paar Ziele gesetzt, aber die verrate ich hier nicht. Im Frühling diesen Jahres habe ich für das Cover für das Grafikdesign Magazin Novum gestaltet. Das war schon immer ein Traum, weil meine Professoren uns früher immer dieses eine Magazin gezeigt haben. Das war tatsächlich ein Ziel, dass ich mir schon immer erträumt hatte.Zum Abschluss noch eine Frage zu München. Was würdest du dir denn als junge Kreative von der Stadt wünschen? Was würdest du ändern, wenn du es könntest?Immer wenn ich durch die Stadt laufe, sehe ich soviele leerstehende Flächen, die man auch für Ateliers, Proberäume oder andere kreative Projekte nutzen könnte, und deren Potential einfach brach liegt, das macht mich richtig fuchsig, weil ich auch gerade selbst nach einem Atelier suche, und das ganz schön schwer ist. Da gibt es aktuell auch eine tolle Initiative, Freiräumen. Die Gruppe setzt sich ein für mehr Freiräume in München, die Beendigung von Leerstand, den Abbau von Bürokratie, damit in der Stadt so mehr Raum für Kreative und Austauschorte geschaffen wird. Ihr wollt mehr von Rosa Kammermeier sehen? Dann schaut doch mal auf ihrem Instagram vorbei.

AfroDiaspora 2.0//e.V: Empowermentarbeit in der Schwarzen Community in München

AfroDiaspora 2.0//e.V: Empowermentarbeit in der Schwarzen Community in München
Egal was das Wetter am kommenden Sonntag macht, im Import Export wird das bereits einmal verschobene AfroDiaspora 2.0//Festival auf jeden Fall stattfinden. Für Regenschutz haben die Organisator:innen gesorgt und sich auch sonst einiges einfallen lassen. Was genau, erzählen sie uns im Interview. Und auch noch mehr über den Verein an sich und wie man ihn unterstützen kann. MunichMag: Am kommenden Sonntag findet das AfroDiaspora 2.0//Festival im Import Export statt. Was genau habt ihr alles geplant?AfroDiaspora 2.0: Am Sonntag feiern wir unser erstes Sommerfest im Import Export. Der Regen kann uns nichts anhaben – wir feiern unter Planen und offenen Zelten. Wir haben verschiedene Münchner Organisationen und Künstler:innen eingeladen, das Festival gemeinsam mit uns zu gestalten. Es erwarten euch Workshops für Kinder und Jugendliche, Livemusik, Poetry, Reden und ein Mini-Marktplatz Münchner Organisationen und Künstlerinnen im Import Export. Das genaue Programm gibt’s hier zum Nachlesen.An wen richtet sich das Festival? Und kann man einfach so vorbeikommen oder sollte man sich vorher anmelden? Das Festival ist für alle, die unser Mindset einer offenen und gerechten Gesellschaft teilen. Es ist die Gelegenheit, neue und alte Gesichter zu treffen, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und sich zu connecten. Es ist der Ort, an dem unsere Arbeit und die Arbeit anderer Münchner Akteur:innen sichtbar gemacht werden kann und an dem wir alle eine gute Zeit verbringen können. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist bis 14 Jahren frei. Tickets gibt hier oder vor Ort. Bitte meldet euch oder eure Kinder für die Workshops unter afrodiaspora@gmx.de an. Alle unsere Workshops finden im Gebäude statt (Achtung: 3 G-Regelung). Das Festival wird von dem AfroDiaspora 2.0//e.V. organisiert. Könnt ihr bisschen erzählen, was der Verein genau macht und wo man ihn / euch auch neben dem Festival erleben kann? Wir sind ein offenes Kollektiv Schwarzer Frauen, das hauptsächlich Empowermentarbeit in der Schwarzen Community in München macht. Unsere Aktivitäten sind sehr vielfältig: Wir machen Kunstworkshops, Karaoke Sessions, Vorträge, Ausstellungen, Radioshows, Empowermentworkshops für Schwarze Frauen und arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Folgt uns auf Instagram oder Facebook, wir poppen immer mal wieder in München mit neuen Projekten auf.  Wie kann man euch bzw. den Verein unterstützen? Wir arbeiten auf ein Community Center in München hin. Wir wären auch happy, erstmal ein Büro zu haben, von dem wir effizient arbeiten könnten. Uns fehlen allerdings zwei wichtige Dinge dafür: Der Raum und die finanziellen Mittel. Daher: Wenn jemand jemanden mit leerstehenden Räumlichkeiten kennt, oder sogar selbst welche hat, wäre das eine riesige Unterstützung und Erleichterung unserer Arbeit. Geld spielt bei einem ehrenamtlichen Verein leider auch immer eine wichtige Rolle. Darum sind Spenden auch immer sehr willkommen. Last but definitly not least freuen wir uns immer über Menschen, die unseren Verein mit Ideen, Know-How und Connections unterstützen möchten. Schreibt uns gerne unter afrodiaspora@gmx.de. Wir freuen uns auf jeden Support von euch. Bis Sonntag!

10 Labels, Läden und Kreative im Atelierpark

10 Labels, Läden und Kreative im Atelierpark
Mit dem Atelierpark hat uns der Bahnwärter Thiel noch einen Grund mehr geliefert, dem bunten Gelände einen Besuch abzustatten. Dort ist nämlich ein Begegnungsort für Kulturschaffende und Künstler:innen entstanden, die sich in Containern ihre Workspaces eingerichtet haben. Neben vielen spannenden Künstler:innen sind in den kleinen Ateliers auch viele kreative Macher:innen zuhause, die dort an ausgefallenen Produkten, neuen Labels und schönen Dingen arbeiten. Hier erfahrt ihr, wen und was es unter anderem zu entdecken gibt. PS: Da die Öffnungszeiten variieren, haben wir euch die Websites oder Instagram-Profile verlinkt, dort seid ihr immer auf dem aktuellsten Stand. MutterNatur Unverpacktladen © Christine Kilech Plastikfrei einkaufen: Eine einfache Möglichkeit, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Keine Frage also, dass Christine mit ihrem MutterNatur Unverpacktladen in unseren Augen eine super Sache ins Leben gerufen hat. In ihrem kleinen Laden findet ihr nicht nur nachhaltige, sondern auch regionale Lebensmittel. Geöffnet hat der MutterNatur Unverpacktladen mittwochs und freitags von 13-17 Uhr und den 1. Samstag im Monat von 13-17 Uhr. Saltˋn Lemon Surfskates © happyshots.de Heißer Tipp für alle Skater:innen! In der Tram fertigt Boris Alexy schöne, minimalistische Skateboards, in denen er seine drei großen Leidenschaften vereint: Die Liebe für Holz als Werkstoff, Portugal und das Surfen. Zusätzlich haben Jugendliche bei ihm in Workshops die Chance zu lernen, wie sie sich selbst ein Board basteln können. Gut, oder?Tanya Koch Ceramics © Adelina Hartmann Hand aufs Herz: Von schöner Keramik kann man einfach nie genug haben, oder? Das finden auf jeden Fall wir und sind daher auch großer Fan von Tanyas Atelier: Sie benutzt für die Herstellung ihrer Keramik-Unikate besondere Verfahren wie beispielsweise Tonnenbrand, wodurch die Objekte eine ganz individuelle Handschrift bekommen. Auf Instagram könnt ihr euch schon mal davon überzeugen, wie schön das aussieht.secondaPelle © Francesca Pelligrini Auf der Suche nach Vintage Klamotten? Dann nix wie hin zu secondaPelle, denn in diesem Container ist ein kleiner Vintage Store entstanden. Dahinter steckt Francesca, die mit ihrer Schwester halb Italien abgefahren ist, um tolle, alte Kleidung aufzustöbern und ihr neues Leben einzuhauchen. Das Sortiment ist ganz bunt, wer also gerne auch mal etwas Ungewöhnlicheres trägt, wird hier ganz bestimmt fündig.Pink Elephant Cooking & Kammergold © Adelina Hartmann vom Container Fotostudio Mmmh! Ein Container, in dem an allem gearbeitet wird, was das vegane Genießer:innen-Herz höher schlagen lässt. Flippo & Heather haben mit Pink Elephant Cooking eine vegane Kochschule ins Leben gerufen. Besonders cool: Mit Kammergold haben sie zusätzlich eine Einmachmanufaktur gegründet, mit der sie in großartiger Bio-Qualität Veganes aus dem Glas anbieten – von veganem Curry, über Gulasch bis hin zu Schoko-Mandel-Kuchen (ja, ihr lest richtig!). Christian Schiefner © Christian Schiefner Radl gesucht? Auch für dieses Problem gibt's im Atelierpark eine Lösung. Und die heißt Christian Schiefner, der in und vor seinem Container alte Räder restauriert und neu aufbaut. Er weiß was er tut, denn das, was er jetzt beruflich macht, ist schon zuvor ein echtes Hobby von ihm gewesen.Khala © Khala Mehr Farbe bekennen: Das könnt ihr ganz wunderbar mit den einzigartigen Kleidunggstücken von Khala, einem Modekollektiv, dessen Münchner Standort von Mel und Judith vertreten wird. Was uns besonders gefällt: Die Sachen sind nicht nur schön, beim Kauf tut ihr auch Gutes. Khala arbeitet mit Schneider:innen aus Malawi zusammen und sorgt dafür, deren Lebensbedingungen langfristig zu verbessern.Schmuckwerkstatt Aileen © Franziska Rill Wenn ihr auf der Suche nach einem wirklich besonderen Schmuckstück seid, dann seid ihr in der Schmuckwerkstatt Aileen absolut richtig. Franzi, die in diesem Atelier zuhause ist, ist über Umwege zum Schmuck gekommen, denn eigentlich ist sie gelernte Restauratorin für Möbel und Holzobjekte. Während ihrer Ausbildung ist sie mit Alabaster in Berührung gekommen und hat sich in das Material verliebt. Zum Glück, denn heute stellt sie damit Ohrringe und Kettenanhänger her – filigran, hübsch und definitiv etwas, das man sich mal gönnen kann.Max Mustermann Keramik © Max Mustermann Noch ein Atelier, das sich der Keramik angenommen hat: In seiner kleinen aber feinen Töpferei stellt Max, der eigentlich gelernter Schreiner ist, Teller, Tassen, Teekannen, Schalen und auch Urnen her. Die Farben sind so natürlich und zurückhaltend, dass wir uns auf Anhieb verliebt haben. Carmen-Eva © Carmen-Eva Die Schmuckstücke von Carmen-Eva bringen sowohl ein Stück Chile als auch ein Stück Schwarzwald nach München. In Südamerika hat sie bei einer Goldschmiedin das Handwerk gelernt, das Holz aus ihrer Heimat fließt in die ausgefallenen Ringe und Ohrringe mit ein. Besonders und schön – aber überzeugt euch selbst! Neben dieser kleinen Auswahl gibt's im Atelierpark natürlich noch viel mehr zu entdecken: Mittlerweile sind schon mehr als 100 Nutzer:innen in über 70 Ateliers gezogen. Ganz entspannt könnt ihr auf Entdeckungstour immer am 1. Sonntag im Monat gehen, denn da ist immer Tag der offenen Tür. Für individuelle Besuchs- bzw. Öffnungszeiten könnt ihr die kreativen Macher:innen aber auch über ihre Websites oder Instagram kontaktieren.

Junge Kunst aus München: Broke.Today

Junge Kunst aus München: Broke.Today
In unserer neuen Interview-Reihe wollen wir euch junge Künstler:innen und kreative Köpfe vorstellen, die München mit ihrer Kunst und ihren Projekten etwas lauter, bunter und besser machen. In der ersten Folge sprechen wir mit den Graffiti-Künstlern Ralf Spitzer (Shamey ABC), Erik Mayer, Dino Maat und Gerald W. Jegal vom Kunstkollektiv Broke.Today, das bereits durch verschiedene Zwischennutzungen Aufsehen erregt hat. Bis vor kurzem haben sie ein Abrisshaus mitten in der Maxvorstadt bespielt und durften sich in dem alten FINA Parkhaus in der Hildegardstraße austoben, das ebenfalls bald abgerissen wird. Mit Redakteurin Julia haben sie über die Arbeit des Kollektivs, über München und die Temporalität von Graffitis gesprochen.  MunichMag: Seit wann existiert das Kollektiv Broke.Today?Erik: Das Kollektiv wurde vor zwei Jahren von Fillin Guas und weiteren im Container Collective am Ostbahnhof gegründet. Broke.Today ist ein Lifestyle und ein Mindset, das wir nutzen. Ich bin letztes Jahr im Juni dazugekommen, als das Kollektiv in der 089 Bar aktiv war, um den ganzen Club herzurichten.Gerald: Der Gedanke des Kollektivs besteht schon seit drei Jahren. Fillin Guas hatte diese Utopie im Kopf, München wieder in so einen Zustand wie in den 1970er zu versetzen, als München ein subkultureller Hotspot war, in dem sich Freddy Mercury und zahlreiche große, internationale Künstler:innen regelmäßig aufgehalten haben. Die Stadt war ein Kreativ-Mekka. Das hat sich in den letzten 40 Jahren enorm verändert, es liegt ein konservativer Schleier über allem.Und das wollt ihr ändern?Gerald: Graffiti ist ja eigentlich ein Phänomen was aus München kommt. Die deutsche Szene hat hier ihren Ursprung. Im Laufe der Zeit hat sich das irgendwie verändert und Berlin hat sich zu einem subkulturellen Hotspot entwickelt. Das wollen wir auch gar nicht ändern, wir wollen eigentlich nur den Münchner:innen zeigen, dass es hier etwas gibt, dass wir hier etwas machen. Wir möchten den Künstler:innen, die hier leben, Platz und Möglichkeiten bieten sich zu zeigen und der Öffentlichkeit gegenüber zu treten. Die Subkultur soll eine Stimme bekommen.Ihr bietet der Subkultur also eine Plattform. Ich finde es sehr spannend, wie ihr im öffentlichen Raum agieren könnt. Wie findet ihr die Locations für eure Projekte?Erik: Es ist immer unterschiedlich. Fillin Guas ist sehr aktiv und hat viele Kontakte. Auch durch unsere Aktionen, wie in der 089 Bar oder der Kaufinger Passage werden verschiedenste Leute auf uns aufmerksam. Es passiert auf allen Wegen, manchmal privat, manchmal über Social Media und manchmal ist es auch Zufall. Das Trap House in der Maxvorstadt konnte beispielsweise Dino Maat organisieren. Dort konnten wir einen Monat bleiben.Wie viele Leute sind aktuell in eurem Kollektiv aktiv?Gerald: Das ändert sich immer wieder. Der harte Kern sind um die zehn Leute und drum herum gibt es ganz viele Künstler:innen, so um die 30, aber nicht jede:r hat immer Zeit. Wir machen das hauptberuflich, aber viele andere machen es neben ihrem Beruf. Wir wollen damit auch zeigen: Kunst? Trau dich! Es ist schwierig, aber es ist ein Beruf und man kann diesen Beruf auch ausüben. © Matze Ried Bodenarbeit von Dino Maat Ich finde es interessant, dass sich die Idee von Broke.Today im Container Collective gegründet hat, da es eines der wenigen Projekte ist, mit dem die Stadt München versucht, Subkultur zu fördern.Gerald: Man merkt mittlerweile, dass sich in den letzten zwei Jahren subkulturell einiges getan hat in der Stadt. Es poppen immer mehr kleine Zellen auf, das ist spannend und gibt dem Ganzen echt eine Dynamik. Es zeigt auch, dass Subkultur wichtig ist für so eine Metropole. So können fähige junge Leute angelockt werden, die wiederum auch wirtschaftlich ihren Beitrag leisten und München zu einem attraktiven Standort machen.Was würdet ihr euch von der Stadt wünschen?Gerald: Ich würde mir wünschen, dass die Wirtschaft und die Stadt mehr den Sinn dahinter erkennen, den wirtschaftlichen Gewinn. Kultur ist wichtig für eine Stadt dieser Größe, München ist kein Dorf. Wir können nicht diese konservativen Gedanken aufrechterhalten, wir müssen uns öffnen, sonst entwickelt sich München zu einer Monokultur. Dann verlassen die jungen Leute die Stadt und die Innovation geht verloren.Es ist wahrscheinlich auch grundsätzlich ein Problem, wie Urban Art und Graffiti von der Mehrheit der Stadtgesellschaft wahrgenommen wird. Das verändert sich aber auch stark, oder?Ralf: Es hat sich viel verändert! Im Vergleich vor 10 Jahren sind die Leute viel toleranter geworden, aber trotzdem ist München im Vergleich zu anderen Städten hinten dran, was den Platz an legalen Flächen für Graffiti Art angeht. Andere Städte haben mehr legalen Raum, mehr Freiraum. Hier wird Wildwuchs nicht gern gesehen. © Matze Ried Mural von Gerald W. Jegal In München gibt es eigentlich nur die Flächen rund um den Bahnwärter Thiel, wo man wirklich frei sprayen kann, oder?Ralf: Das stimmt. Bei uns ist der Platz sehr begrenzt. An der Brudermühlbrücke ist auch ein legaler Freiraum, aber da dürfen nur bestimmte Leute malen. Dort finden dann Events statt, wo alles neugestaltet wird. Das finde ich schade, es gibt so viele coole Flächen, wo man Neues gestalten und auch bestehen lassen könnte.Wie geht es euch damit, wenn eure Werke in den temporären Zwischennutzungen entstehen, ebenfalls wieder verschwinden?Ralf: Ich komme aus der klassischen Graffiti-Szene, ich habe das wirklich noch auf der S-Bahn gelernt und da bleibt auch nur ein Foto. Inzwischen ist unsere Arbeit durch die sozialen Medien viel weiträumiger gestreut und dadurch auch für die Öffentlichkeit zugänglich. In vielen Fällen macht man seine Werke tatsächlich fürs Foto, für die Dokumentation. Damit hat man eine Erinnerung. Gewisse Dinge macht man, weil es einfach Spaß macht und weil man im Moment lebt. So war das auch hier auf dem Dach des Parkhauses. Diese Wahnsinns-Aussicht, die Sonne hat geschienen und wir haben unsere Bilder gemalt. Ihr wollt mehr vom Kunstkollektiv Broke.Today sehen? Dann schaut doch mal auf ihrem Instagram vorbei.

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