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Filmforum NRW

Kurzfilmprogramm ALEXANDER SOKUROV

Er gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Filmemachern der Gegenwart. 1990 gewann er mit „Sovetskaja Elegija“ den Großen Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Das Festival ermöglichte im letzten Jahr in einer Retrospektive Sokurovs umfangreiches frühes Kurzfilmschaffen kennenzulernen: dokumentarische Arbeiten, bei denen die Grenzen zu Fiktion und Essay verschwimmen, die das Verhältnis zwischen Individuum und Macht beleuchten. Wir haben für unser Programm vier Filme ausgewählt:

Terpenie trud (Patience Labour)
1985-87/2019 • 10’ • Russisch mit engl.UT
Mühe und Fleiss, bricht alles Eis. Der Titel verweist auf ein sinngemäßes russisches Sprichwort. Aber Sokurov läßt das „und” im Titel weg und erzählt in schnell geschnittenen Bildern vom Erdulden der ungeheuren Anstrengung, die professionelle Eisläufer sich auf dem Weg zur perfekten Form abverlangen.

Soldatskij son (The Sleep of a Soldier)
1995/2019 • 12’ • ohne Dialoge
Ein Soldat liegt auf einer Wiese im verminten Gebiet an der tadschikisch-afghanischen Grenze. Erschöpft vom Dienst schläft er unter freiem Himmel, eingewickelt in einen schweren Mantel.

Sovetskaja Elegija (Soviet Elegija)
1989 • 37’ • Russisch mit dt.UT
Januar 1989. Boris Jelzin befindet sich am Tief- und Wendepunkt in seiner Parteikarriere. Sokurov zeigt, woher dieser Mann kommt. Jelzin ist der wortlose Held eines Dramas, zu dessen Verfassern er selbst gehört.

 Primer intonacii (An Example of Intonation)
1991/2019 • 48’ • Russisch mit engl.UT
Der zweite Film mit Boris Jelzin. Inzwischen ist er Russlands erster demokratischer Präsident. Sokurov hegt seinen Protagonisten sorgfältig ein. Jelzin wird nicht als Vorbild gezeigt, sondern als ein Beispiel für jemanden, der versucht seine eigene Tonlage zu finden.

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Wann?

01. Feb. 2020, 16:30 Uhr

Wo?

Filmforum NRW im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
5 Minuten von der Haltestelle Dom/Hbf (Linien 5, 16, 18)

Wieviel?

8,00 €

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