Für genau 2666 Sekunden bewegen sich drei Tänzer*innen wie Videospielfiguren in einem strikten choreografischen System aus immer neuen Bewegungsalgorithmen. Angetrieben von pulsierender elektronischer Musik und einer körperlosen Stimme erlernen die Spielerinnen Level für Level neue Fähigkeiten, um sich gegen gewaltvolle Übergriffe zu wappnen. Das Ziel des Spiels: einfach nur Überleben. Angelehnt an den gleichnamigen Roman des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño thematisiert Yolanda Morales in ›2666‹ die strukturelle Gewalt, denen Frauen* und Queers im öffentlichen Raum ausgesetzt sind und entwirft eine empowernde Vision gegen die patriarchalen Strukturen, die diese möglich machen.
Sprache: Englisch
Dauer: 45 min
Konzept & Choreografie: Yolanda Morales | Tanz: Damini Gairola, Ton Bogotaj, Yolanda Morales | Live Vocals: Thordis M. Meyer | Komposition und Live Sound: Christopher Ramm
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Fringify – Independent Arts Festival Hamburg statt.