ACT Music präsentiert: 3x Jazz, 3x Groove, 3x neu. Mit dem britischen Saxofon-Shooting-Star Emma Rawicz, dem Joe Zawinul Tribute von Keyboarder David Helbock und Jazz mit Einflüssen ghanaischer Musik von Trompeter Peter Somuah.
Für das US-Jazzmagazin DOWNBEAT ist ACT „einer der besten Kuratoren des progressiven Jazz und der kreativen Musik von heute“ und der britische GUARDIAN würdigt das Label als „integrativ, weltoffen und weithin respektiert“. Beides trifft den Kern der ACT-Philosophie: Jazz nicht als exklusives Genre, sondern als Haltung zu musikalischem Austausch, Offenheit und Vielfalt. Und all die kann man am 13. Oktober auf der ACT Groove Night im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in einer einmaligen Konstellation erleben: 3x Jazz, 3x Groove, 3x Neu.
Den Anfang macht die gerade erst 21-jährige britische Saxofonistin Emma Rawicz – für Jamie Cullum „ein erstaunliches Talent“ und laut BBC „aktuell der Name in aller Munde“. Zusammen mit ihrer prominent besetzen Band transportiert Emma Rawicz die Intensität und Komplexität des Groove-betonten Brit-Jazz á la Django Bates, Alan Holdsworth oder Bill Bruford in ein vielfarbig schillerndes, akustisches Setting. Eine Verneigung vor seinem Idol Joe Zawinul, ist das „Austrian Syndicate“ des österreichischen Pianisten und Keyboarders David Helbock. Wie bei dessen „Zawinul Syndicate“ stehen hier die Rhythmen der Welt im Mittelpunkt, befeuert von retro-futuristischen Synthesizer-Sounds und feurig-intensivem Ensemblespiel. Und mit dem ghanaischen Trompeter Peter Somuah ist eine der interessantesten Entdeckungen der „Weltmusik Jazz“ zu Gast. Ein eloquenter Geschichtenerzähler seines Instruments, der Einflüsse seiner beiden Vorbilder Miles Davis und Roy Hargrove, die ihn einst zum Jazz brachten, mit der treibenden der Kraft ghanaischer High Life Musik verbindet. Besser als mit den Worten der BBC könnte man es kaum sagen: „Jazz at its most international.“