Ein getanztes Requiem für einen unfreiwillig komischen Humor-Philosophen. Zwei Performer erkunden die Widersprüche des Lebens mit Hilfe einer Bachkantate, eines Vorhangs und ihrer besonderen performativen Raffinesse.
Ausgangspunkt des Stücks ist der (unvermeidliche) Tod des eigenen Vaters. Eine gemeinsame Vergangenheit hört auf geteilt zu werden und wir werden damit allein gelassen. Dafür tanzen sich die beiden Darsteller durch spirituelle Fragen. Ein besonderer Sinn für Vertrauen macht sie bereit, mit allem zu arbeiten, was auf sie zukommt.
Warum ist etwas lustig und wann? Ist Humor eine Überlebenstechnik? Wie einfach oder kompliziert kann es sein, können wir sein? Gibt es Gott, den Teufel und die Sünde oder sind sie nur schlechte Witze, über die wir lachen sollen?