Titelbild der Veranstaltung Enad Marouf: ATHAR

Enad Marouf: ATHAR

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In the organizer's words:

Im Arabischen ist „athar“ das Wort für „Spur“ – und zugleich für „Ruine“. In dieser neuen Arbeit des Künstlers und Choreografen Enad Marouf bezeichnet „athar“ das, was bleibt: ein Zeichen dafür, dass etwas nicht mehr vollständig existiert, ein Fragment. Athar nimmt keine eindeutige Form an, es ist immer beides: Beweis einer Abwesenheit und Überrest eines Daseins.

Die Performance kehrt zurück in die 1960er und frühen 70er-Jahre – eine bedeutende Zeit des politischen Wandels und die Geburtsstunde von Befreiungsbewegungen und Studierendenprotesten rund um den Globus. In vielerlei Hinsicht ähnelt jene Epoche unserer Gegenwart. Doch die Unterschiede reichen tief. Damals schienen eine politische Vorstellungskraft und ein Versprechen von Zukunft noch möglich – etwas, das sich heute nur sehr schwer denken lässt. Die Performance möchte das Publikum und Künstler*innen im Theater als Kollektiv zusammenbringen: auf der Spur eines Moments von Zeit, Raum und Verlust – und zugleich der Möglichkeit, gemeinsam zu denken.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIThttps://sophiensaele.com/de/stueck/athar#informationen-zur-barrierefreiheit-2630

Location

Sophiensæle
Sophiensæle Sophienstraße 18 10178 Berlin

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