Maciej Kuźmiński kreierte als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die darauffolgende Flüchtlingskrise eine Choreografie, die von einem polnisch-ukrainischen Team und dokumentarischem Material erarbeitet wurde.
Das Stück ist von den persönlichen Geschichten der Tänzer*innen inspiriert und erforscht die Auswirkungen von Trauma, Exil und Entfremdung vor dem Hintergrund größerer Themen wie Krieg, Identität und die unverrückbaren Kräfte von Geschichte und Geografie. Vor dem Hintergrund täglicher Nachrichtenmeldungen und Bilder in Fernsehen und sozialen Medien, wo sich der Krieg in betäubender Wiederholung abspielt, lenkt das Stück die Aufmerksamkeit auf die Körper als Zeugen. Transkribiert in Bewegung und Zeit, Ritual und Mythos werden diese Erfahrungen als Tanzperformance auf die Bühne gebracht.