Gaybubet Şehri
In the organizer's words:
Das Theaterstück "Gaybubet Şehri" verknüpft die Lebenswege von drei Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten der türkischen Geschichte leben, durch die zentrale Figur Maryam Şahinyan – der ersten Studiofotografin in der Türkei. Vor der Kulisse des belebten Bezirks Beyoğlu entfaltet sich eine Erzählung, die Minderheitenidentität, das tägliche Ausharren in einer patriarchalen Gesellschaft und das grundlegende menschliche Verlangen nach Liebe behandelt.
Mit einer Mischung aus eindringlichem Humor und berührenden Schilderungen von Ausgrenzung bietet das Stück eine vielschichtige Sicht auf das Frausein und den Begriff des Anderen. Die Inszenierung wird durch ein visuell faszinierendes Bühnenbild aus KI-erschaffenen Fotografien bereichert, das eine immersive Atmosphäre schafft.
Geschrieben wurde das Stück von Burçak Çöllü, die auch für die Musik verantwortlich ist. Die Textbearbeitung, Dramaturgie und Regie liegen bei Sanem Öge, die auch am Design der Fotoinstallation sowie an der KI-Bildgenerierung mitwirkte, unterstützt von Yiğfet Sertdemir und Göksu Karamahmutoğlu. Die Kostümberatung übernahm Başak Özdoğan, Regieassistenz Göksu Karamahmutoğlu. Vor der Kamera als Darstellerinnen agieren Ceyda Akel, Gülhan Kadim und Özlem Türkad.
Die Produktion entstand in Kooperation von Kumbaracı50 und dem Istanbuler Theaterfestival. Gespielt wird in türkischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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