In the organizer's words:
Diese Veranstaltung lädt zu einem kritischen Blick auf die 1920er Jahre in Berlin ein, wie sie in der Ausstellung „Ruin und Rausch“ in der Neuen Nationalgalerie gezeigt werden. Dort stehen zwei Seiten der modernen Gesellschaft gegenüber: prunkvoller Überfluss und tiefgreifende Not. Werke von Künstler:innen wie Käthe Kollwitz, George Grosz und Otto Dix verdeutlichen diese Gegensätze zwischen Freiheit, Exzess und sozialer Härte.
Ausgehend von diesem historischen Spannungsfeld setzen wir uns mit Klassismus als aktuelle Herausforderung im Museumsbetrieb auseinander. Es wird gefragt, wie sich Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft im Museum äußert – etwa in der Sprache, bei Eintrittsbedingungen oder der impliziten Frage, an wen sich das Haus überhaupt richtet.
Impulse kommen vom Berliner kikk-Kollektiv (klassismus ist keine kunstepoche), das intersektional und machtkritisch zu Klasse und Klassismus arbeitet. Gemeinsam wird die Ausstellung erkundet, um ein schärferes Bewusstsein für klassistische Strukturen im Museumsalltag zu entwickeln.
Das kikk-Kollektiv versteht seine Arbeit als emanzipatorische Bildungsarbeit und nutzt methodisch vielfältige, teilhabeorientierte Formate, die die Erfahrungen und Reflexionen der Teilnehmenden einbeziehen. Referentin Friederike Kawlath führt als Trainerin durch diskriminierungssensible Workshops und Beratungen zu Klassismus.
Der Arbeitskreis Museum und Inklusion schafft Raum für Austausch und gemeinsames Kennenlernen inklusiver Bildungsansätze in Museen. Dabei stehen praktische Erprobungen und Vernetzung im Vordergrund.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in der Neuen Nationalgalerie stattfindet, der Treffpunkt ist das untere Treppenfoyer. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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