In the organizer's words:
„Selig sind, die da Leid tragen" – mit diesen Worten beginnt Johannes Brahms' wohl persönlichstes Werk. Sein Deutsches Requiem op. 45 ist kein Requiem im liturgischen Sinn: Brahms verzichtet auf die lateinische Totenmesse und stellt sich seine Texte selbst aus Luthers Bibelübersetzung zusammen. Nicht das Gericht über die Toten steht im Mittelpunkt, sondern der Trost für die Lebenden, die zurückbleiben.
Zwischen 1865 und 1868 entstanden, gilt das Werk als der Durchbruch des jungen Brahms zum großen Komponisten. Der frühe Tod seiner Mutter und der seines Freundes und Förderers Robert Schumann hallen in dieser Musik nach – und doch ist sie zutiefst tröstlich. In sieben symmetrisch um das zentrale „Wie lieblich sind deine Wohnungen" angelegten Sätzen führt Brahms von der Trauer über die Vergänglichkeit allen Lebens hin zur Zusage: „Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben."
Es musiziert der Universitätschor Göttingen gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie-Orchester unter der Leitung von Antonius Adamske. Als Solist:innen sind Lavinia Dames (Sopran) und Henryk Böhm (Bariton) zu erleben.
Einlass ab 16 Uhr
Zwischen 1865 und 1868 entstanden, gilt das Werk als der Durchbruch des jungen Brahms zum großen Komponisten. Der frühe Tod seiner Mutter und der seines Freundes und Förderers Robert Schumann hallen in dieser Musik nach – und doch ist sie zutiefst tröstlich. In sieben symmetrisch um das zentrale „Wie lieblich sind deine Wohnungen" angelegten Sätzen führt Brahms von der Trauer über die Vergänglichkeit allen Lebens hin zur Zusage: „Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben."
Es musiziert der Universitätschor Göttingen gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie-Orchester unter der Leitung von Antonius Adamske. Als Solist:innen sind Lavinia Dames (Sopran) und Henryk Böhm (Bariton) zu erleben.
Einlass ab 16 Uhr
Location
Künstlerhaus Göttingen
Gotmarstraße 1
37073 Göttingen