Jugend ohne Gott
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In the organizer's words:
Jugend ohne Gott
Nach dem Roman von Ödön von Horváth in einer Bearbeitung von Markolf Naujoks
Ab 14 Jahren
Ein rassistischer Satz in einem Schulaufsatz lässt eine Lehrerin innehalten. Der Griff zum Rotstift stockt – hat sie ähnliche Worte nicht im Radio gehört? Wenn sie dort unkommentiert ausgesprochen werden, darf sie sie dann im Schulheft streichen? Während sie weiterliest, überlagern die Stimmen aus dem Radio ihre Gedanken: Sie drohen, hetzen und finden sich am nächsten Tag in den Zeitungen wieder. Die Kinder wiederum schreiben nach, was sie hören. So verbreiten sich Ideen, die nie in ein Klassenzimmer gelangen sollten.
Ödön von Horváths Roman zeigt eine beklemmende Aktualität in einer Zeit, in der rechtspopulistische Parteien weltweit erstarken. Regisseur Markolf Naujoks richtet den Blick auf eine Gesellschaft im Wandel und auf die Frage, welche Verantwortung Einzelne tragen, wenn demokratische Werte und solidarisches Miteinander unter Druck geraten. Das Stück macht eindringlich sichtbar, wie Worte wirken – und wie notwendig es ist, ihnen entschieden entgegenzutreten.
Nominiert für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2025
Regie und Musik: Markolf Naujoks
Ausstattung: Markolf Naujoks, Theda Schoppe
Besetzung: Janine D’Aragona, Peter Stephan Herff
Produktion: Comedia Theater
Spieldauer: 120 Minuten inklusive einer Pause
Foto: © Nathan Dreessen
Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr
Nach dem Roman von Ödön von Horváth in einer Bearbeitung von Markolf Naujoks
Ab 14 Jahren
Ein rassistischer Satz in einem Schulaufsatz lässt eine Lehrerin innehalten. Der Griff zum Rotstift stockt – hat sie ähnliche Worte nicht im Radio gehört? Wenn sie dort unkommentiert ausgesprochen werden, darf sie sie dann im Schulheft streichen? Während sie weiterliest, überlagern die Stimmen aus dem Radio ihre Gedanken: Sie drohen, hetzen und finden sich am nächsten Tag in den Zeitungen wieder. Die Kinder wiederum schreiben nach, was sie hören. So verbreiten sich Ideen, die nie in ein Klassenzimmer gelangen sollten.
Ödön von Horváths Roman zeigt eine beklemmende Aktualität in einer Zeit, in der rechtspopulistische Parteien weltweit erstarken. Regisseur Markolf Naujoks richtet den Blick auf eine Gesellschaft im Wandel und auf die Frage, welche Verantwortung Einzelne tragen, wenn demokratische Werte und solidarisches Miteinander unter Druck geraten. Das Stück macht eindringlich sichtbar, wie Worte wirken – und wie notwendig es ist, ihnen entschieden entgegenzutreten.
Nominiert für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2025
Regie und Musik: Markolf Naujoks
Ausstattung: Markolf Naujoks, Theda Schoppe
Besetzung: Janine D’Aragona, Peter Stephan Herff
Produktion: Comedia Theater
Spieldauer: 120 Minuten inklusive einer Pause
Foto: © Nathan Dreessen
Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr
Location
Lessingtheater
Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel
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