In the organizer's words:
Diese Veranstaltungsreihe präsentiert eine Auswahl von Kurzfilmen der Künstlerin Onyeka Igwe, gezeigt im Rahmen des Vienna Shorts Festivals. Die Filme loten in bewegten Bildern aus, wie Gemeinschaft und Zusammenleben gestaltet werden können – ohne einfache Antworten, stattdessen mit viel Raum für Zwischentöne und Widersprüche.
Im Mittelpunkt von Onyeka Igwes künstlerischem Ansatz steht die Auseinandersetzung mit Britanniens kolonialer Geschichte, gesellschaftlichen Gruppen, Protestformen sowie kulturellem Erbe und der Diaspora. Sie verbindet Archivmaterial mit bestehenden Erzählungen und schafft durch die vielschichtige, rhythmische Montage sowie die feine Abstimmung von Bild und Ton atmosphärische, komplexe Werke.
Die Präsentation findet in Kooperation mit der Wiener Secession und dem Österreichischen Filmmuseum statt. Für alle, die sich für filmische Experimente mit historischem und sozialem Tiefgang interessieren, bieten die ausgewählten Arbeiten einen faszinierenden Einblick in zeitgenössische künstlerische Reflexionen zu Gemeinschaft und Identität.