In the organizer's words:
Kinsun Chans Ballettproduktion "Parts and Pieces" setzt sich mit der Idee auseinander, dass wahre Schönheit im Unvollkommenen und Vergänglichen liegt – eine Philosophie inspiriert von der japanischen Kunst des Kintsugi. Diese traditionelle Technik verbindet zerbrochenes Porzellan mit Urushi-Lack und goldfarbenem Staub, um Brüche hervorzuheben und die Geschichte der Objekte zu feiern, statt sie zu verbergen.
Chan überträgt dieses Konzept nicht nur auf die Choreografie, sondern auch auf Bühne und Kostüme. Er haucht alten Kulissen und Kostümen neues Leben ein und verleiht ihnen durch das Prinzip der Wertschätzung von Reparatur und Wandel einen besonderen Stellenwert. Anders als in der klassischen Tanzdisziplin, die Mängel oft ausblendet, nimmt "Parts and Pieces" das Akzeptieren von Schwächen in den Fokus und zeigt die Einzigartigkeit, die aus dieser Unvollkommenheit entsteht.
Das Stück bringt elektronische Musik und Live-Klavier zusammen, mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach über Philip Glass bis Frédéric Chopin. Gianmarco Rughetti begleitet die Aufführung als Solo-Pianist. Das Ensemble des Semperoper Balletts wird von zahlreichen Tänzer:innen geprägt, darunter Christian Bauch, Sarika Emi und Vincenzo Mola.
Die Produktion entstand unter der künstlerischen Leitung von Kinsun Chan, mit Bühne und Kostümen von Anja Jungheinrich und Kinsun Chan, Lichtdesign von Christian Kass und Dramaturgie von Julia Bährle. Für alle, die Tanz abseits von Perfektion und makelloser Inszenierung erleben möchten, eröffnet "Parts and Pieces" eine vielschichtige Perspektive auf Schönheit und Vergänglichkeit.
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