PHOTO: © PLATFORM 14
PLATFORM 14 - zweiter Abend
Noch niemand hat sich das Event gemerkt.
In the organizer's words:
Platform 14 ist ein jährlich stattfindendes, internationales Tanzfestival, das die Vielfalt des Tanzes feiert und traditionelle Grenzen von Genre und Form auflöst. Zeitgenössische, experimentelle und von urban dance geprägte Tanzstücke stehen in einem sorgfältig kuratierten Programm gleichberechtigt nebeneinander.
Die diesjährige Ausgabe vereint Werke, die sich zwischen Intimität und Gemeinschaft bewegen und Themen wie Identität, Erinnerung und Achtsamkeit, sowie die sich wandelnden Dynamiken unserer heutigen Welt erforschen. Von poetischen Reflexionen über aktuelles Zeitgeschehen und gesellschaftliche Strukturen bis hin zu körperlichen Erkundungen von Zusammengehörigkeit, Transformation und Widerstand entfaltet sich das Programm als vielschichtiger Dialog zwischen unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven.
An drei Abenden entstehen Räume für Begegnungen, finden Verletzlichkeit, Humor und Spannung, Dialog, Neugier und kritische Reflexion künstlerischen Ausdruck.
In diesem Jahr eröffnet Platform 14 mit der Alumni-Nacht: Im Rahmen einer internen Auswahl kehren drei Gruppen aus dem Open Call des letzten Jahres zurück und präsentieren sich mit neuen längeren Stücken.
L’Émerveillée: INQUIETS (ES)Das zeitgenössische Tanzstück erzählt paradoxerweise vom Stillstehen. Fünf Performer*innen werden zu lebenden Skulpturen, die unsere Beziehung zu Zeit, Bewegung und Aufmerksamkeit hinterfragen. Inspiriert von den Arbeiten des spanischen Künstlers Juan Muñoz verwandelt das Stück den lebendigen Körper in eine vergängliche Statue und verschiebt dabei die Grenzen zwischen Reglosigkeit und Bewegung.
Ashley Affolter & Zsófia Safranka: Peti | SILT (NL / HU)Diese choreografische Arbeit beschwört eine Landschaft herauf, die sich langsam wandelt. In ihr treibt Materie, sammelt sich und setzt sich in feinen, zerbrechlichen Schichten ab. Druck presst zusammen, was einst schwebte, während wachsende Entfernung das, was fest schien, lockert. Formen lagern sich an, brechen auf und setzen sich erneut, als würde sich die Topografie an jeden einzelnen Kontakt erinnern. Nähe verdichtet sich zu vorübergehend festem Grund und verflüchtigt sich dann wieder in einen Schwebezustand. Was bleibt, ist eine sich wandelnde Oberfläche, geformt von Zeit, Gewicht und der stillen Kraft der Beziehung zueinander.
Alessandra La Bella: Swan song (IT)Eine nostalgische Reise in die Konfrontation mit der Angst vor dem Ende, in diesen einen unmittelbaren Moment davor. Das selbstreflektierende choreografische Gedicht, inspiriert vom Mythos des Schwans und Ovids Dichtung, ist eine kraftvolle Hommage an den kreativen Geist und den Mut, den es kostet, loszulassen.
Selina Shida Hack & Gianna DiGirolamo: Ladies Room (USA)Eine Untersuchung der Beziehung zwischen Bewegungsmustern, Geschlechterrollen und Vorurteilen, die zum feministischen Diskurs beitragen. Primäres Medium dieser Recherche ist Bewegung; ergänzend werden auch Mittel wie Musik, Kostüm und Monolog in bezug auf die Auswirkungen gesellschaftlicher Prägungen auf die Darstellung von Geschlecht kritisch beleuchtet und hinterfragt.
Francesco Paolino: M U G A (IT) „Muga“ ist ein Begriff aus der japanischen Philosophie, der sich auf einen Zustand der Selbstlosigkeit bezieht, in dem das Ich sich auflöst und von Bindungen und Erwartungen befreit. Das Stück reflektiert die aktuelle Verfassung der Menschheit, die zunehmend in Systemen der Produktion und Leistungsorientierung gefangen ist. Zwei Körper bewegen sich in einer Maschinenlandschaft, bis ein Bruch auftritt; ein Fehler, der Zerbrechlichkeit sichtbar macht und Achtsamkeit hervorruft.
Die diesjährige Ausgabe vereint Werke, die sich zwischen Intimität und Gemeinschaft bewegen und Themen wie Identität, Erinnerung und Achtsamkeit, sowie die sich wandelnden Dynamiken unserer heutigen Welt erforschen. Von poetischen Reflexionen über aktuelles Zeitgeschehen und gesellschaftliche Strukturen bis hin zu körperlichen Erkundungen von Zusammengehörigkeit, Transformation und Widerstand entfaltet sich das Programm als vielschichtiger Dialog zwischen unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven.
An drei Abenden entstehen Räume für Begegnungen, finden Verletzlichkeit, Humor und Spannung, Dialog, Neugier und kritische Reflexion künstlerischen Ausdruck.
In diesem Jahr eröffnet Platform 14 mit der Alumni-Nacht: Im Rahmen einer internen Auswahl kehren drei Gruppen aus dem Open Call des letzten Jahres zurück und präsentieren sich mit neuen längeren Stücken.
L’Émerveillée: INQUIETS (ES)Das zeitgenössische Tanzstück erzählt paradoxerweise vom Stillstehen. Fünf Performer*innen werden zu lebenden Skulpturen, die unsere Beziehung zu Zeit, Bewegung und Aufmerksamkeit hinterfragen. Inspiriert von den Arbeiten des spanischen Künstlers Juan Muñoz verwandelt das Stück den lebendigen Körper in eine vergängliche Statue und verschiebt dabei die Grenzen zwischen Reglosigkeit und Bewegung.
Ashley Affolter & Zsófia Safranka: Peti | SILT (NL / HU)Diese choreografische Arbeit beschwört eine Landschaft herauf, die sich langsam wandelt. In ihr treibt Materie, sammelt sich und setzt sich in feinen, zerbrechlichen Schichten ab. Druck presst zusammen, was einst schwebte, während wachsende Entfernung das, was fest schien, lockert. Formen lagern sich an, brechen auf und setzen sich erneut, als würde sich die Topografie an jeden einzelnen Kontakt erinnern. Nähe verdichtet sich zu vorübergehend festem Grund und verflüchtigt sich dann wieder in einen Schwebezustand. Was bleibt, ist eine sich wandelnde Oberfläche, geformt von Zeit, Gewicht und der stillen Kraft der Beziehung zueinander.
Alessandra La Bella: Swan song (IT)Eine nostalgische Reise in die Konfrontation mit der Angst vor dem Ende, in diesen einen unmittelbaren Moment davor. Das selbstreflektierende choreografische Gedicht, inspiriert vom Mythos des Schwans und Ovids Dichtung, ist eine kraftvolle Hommage an den kreativen Geist und den Mut, den es kostet, loszulassen.
Selina Shida Hack & Gianna DiGirolamo: Ladies Room (USA)Eine Untersuchung der Beziehung zwischen Bewegungsmustern, Geschlechterrollen und Vorurteilen, die zum feministischen Diskurs beitragen. Primäres Medium dieser Recherche ist Bewegung; ergänzend werden auch Mittel wie Musik, Kostüm und Monolog in bezug auf die Auswirkungen gesellschaftlicher Prägungen auf die Darstellung von Geschlecht kritisch beleuchtet und hinterfragt.
Francesco Paolino: M U G A (IT) „Muga“ ist ein Begriff aus der japanischen Philosophie, der sich auf einen Zustand der Selbstlosigkeit bezieht, in dem das Ich sich auflöst und von Bindungen und Erwartungen befreit. Das Stück reflektiert die aktuelle Verfassung der Menschheit, die zunehmend in Systemen der Produktion und Leistungsorientierung gefangen ist. Zwei Körper bewegen sich in einer Maschinenlandschaft, bis ein Bruch auftritt; ein Fehler, der Zerbrechlichkeit sichtbar macht und Achtsamkeit hervorruft.
Price information:
12,00 - 14,00€
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