Postmigrantische Perspektiven auf Stadtgeschichte
In the organizer's words:
Dieser Kurs lädt dazu ein, Stadtgeschichte aus einer postmigrantischen Sichtweise zu entdecken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen ihre Spuren im urbanen Raum hinterlassen und wie diese Spuren Identität und Zugehörigkeit prägen.
Gemeinsam wird erforscht, welche Einflüsse unterschiedliche Menschen an welchen Orten hinterlassen haben. Dabei geht es auch darum, wie sich Orte durch den kulturellen Austausch verändern und neue Bedeutungen gewinnen. Der Kurs bietet eine spannende Spurensuche, die räumlich-baukulturelle Aspekte von Migration beleuchtet und alternative Perspektiven auf ein häufig politisch diskutiertes Thema eröffnet.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem kulturellen Erbe einer vielfältigen Migrationsgesellschaft. Neben theoretischen Einblicken führt eine Exkursion nach Köln zum DOMiD e. V., einem Dokumentationszentrum und Museum zur Migration in Deutschland. Außerdem wird der Nutzen solcher Einsichten für die Arbeit mit vielfältigen Zielgruppen aufgezeigt.
Die Leitung übernimmt Dr. Kawthar El-Qasem, Expertin für Baukultur mit Hintergrund in Architektur und sozialwissenschaftlicher Stadtforschung. Sie bringt umfangreiche Erfahrung aus Bildungsprojekten, Antirassismusarbeit und internationalen Vorträgen mit. Ihre Forschung konzentriert sich unter anderem auf palästinensische mündliche Überlieferungen und soziale Dynamiken im Stadtraum.
Location
Accessibility information
We don't have any accessibility information for this event.
You can find everything about accessibility at Rausgegangen here.
You might enjoy this as well?
Noch mehr Events dieser Location-Page