Protokoll eines Tages
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In the organizer's words:
Diese dokumentarische Theaterperformance reflektiert den Luftangriff auf Siegen am 16. Dezember 1944 und fragt danach, wie dieses Ereignis die heutige Stadtgesellschaft prägt. Das Kollektiv FRIENDS IN PUBLIC spürt im Apollo-Theater Siegen den Geschichten dieses Tages nach – basierend auf Archivmaterialien, historischen Dokumenten und Interviews.
Die Inszenierung rückt nicht nur das Ereignis selbst in den Vordergrund, sondern zeigt auch den komplexen Prozess der Recherche und Vermittlung. Dabei wird Erinnerung als offener, vielfach abzubildender gesellschaftlicher Prozess erlebbar, der immer wieder hinterfragt werden muss.
Das Publikum wird eingeladen, über die Auswahl der Quellen, die Sichtbarkeiten von Perspektiven und die Veränderung von Erinnerung durch die Darstellung auf der Bühne mitzudenken. Das Stück verbindet lokale Geschichte mit künstlerischer Forschung und sozialem Dialog und macht das Apollo-Theater zu einem Forum, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen.
"Protokoll eines Tages" ist eine etwa 80-minütige Aufführung ohne Pause, geeignet für Zuschauer ab 14 Jahren. Die Premiere und alle Termine finden im Apollo-Studio statt und schließen jeweils mit einem Nachgespräch ab. Die Bandbreite der Mitwirkenden umfasst die Regie von Tülin Pektas, die musikalische Gestaltung durch Georg Brenner und das Bühnenbild samt Videoinstallation von Sakari Laurila. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Aktiven Museum Südwestfalen und nach einer Idee von Markus Steinwender.
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