Mit der unbeschwert-melodiösen Serenade des aus dem habsburgischen Österreich-Ungarn stammenden Hans Gál eröffnen Guy Braunstein, Sacha Rattle und Zvi Plesser ein farbenreiches Kammermusikprogramm. Bevor sich die drei Musiker zusammen mit Sir Simon Rattle am Klavier zum Abschluss des Abends mit Messiaens berühmtem Quartett dem Ende der Zeit nähern, erklingt Zoltán Kodálys 1914 komponiertes, von seinen Feldforschungen zur ungarischen Volksmusik inspiriertes Duo für Violine und Violoncello.