„Solo for Boy“ ist eine Untersuchung von Formen weißer, westlicher, männlicher, eurozentristischer Schönheit. In ihrer neuen Arbeit lässt sich Sasha Amaya von einer Reihe von Bildern aus Kunstgeschichte und Mode von 1800 bis zur Gegenwart inspirieren. Welche Art von Bewegungen macht dieser Körper? Welche Art von Formen nimmt er an? Welchen Raum und Zugang gewähren wir heute dieser Vorherrschaft weißer männlicher Ästhetik?
Und wo verorten wir uns in all dem in Bezug auf Macht, Verletzlichkeit und Begehren?
„Solo for Boy“ ist Teil einer Trilogie; „Sarabande“ wurde 2020 uraufgeführt und die Premiere von „Orfeo“ ist demnächst geplant. Diese drei Werke erforschen, hinterfragen und interpretieren die dominante Kunstgeschichte neu.