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Songs of Whales and Wanting nimmt Moby Dick als Ausgangspunkt, um im Spannungsfeld von Industriekapitalismus und Sinnsuche Geschichten von Ausbeutung und Begehren zu erzählen Es erwartet dich eine Performance, die Vergangenheit und Gegenwart auf überraschende Weise verbindet 🤩
SONGS OF WHALES AND WANTING nimmt Herman Melvilles Moby Dick als Ausgangspunkt, um einen Stoff zu untersuchen, der bis heute als Modelltext westlicher Moderne wirkt: Expedition, Ressourcenrausch, Vermessungswahn und metaphysische Sinnsuche kippen ineinander. Die Performance verortet diesen Stoff in den historischen Umbrüchen des 19. Jahrhunderts – dem Aufstieg des Industriekapitalismus, der Entstehung neuer Produktions- und Abhängigkeitsverhältnisse, der Verschiebung von Weltbildern. Interessant ist dabei nicht das „Damals“ als Kulisse, sondern die Kontinuität: Welche Erzählungen legitimieren Ausbeutung, welches Begehren treibt Expansion, und wie werden dabei Kategorien wie Natur/Kultur, Mensch/Tier, Technik/Schicksal hergestellt?
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