Das Stück will die Stimme des Raums verorten und Beziehungen zwischen Bewohnen, Zuhören und Bewegung neu ausrichten.
Statt vor dem Eintreffen des Publikums wird eine Art Soundcheck durchgeführt, bei dem das Publikum mithören kann. Und anstatt die menschliche Stimme eines Performers zu unterstützen, versucht das Stück, die Stimme des Raums zu verorten - in diesem Fall das Studio 1 in den Uferstudios. Abweichend von üblichen Praxis der Klangoptimierung ist diese andere Soundchecking-Praxis aus dem Interesse entstanden, die Hörbezüge zu ungehörten Orten zu verschieben. Ein am Körper getragener Tonverstärker unterstützt den Prozess, dem Flüstern nachzuspüren, in den Ritzen zu verweilen und die Geschichten und das Schweigen des Raums zu spüren. Die Performance will die Beziehungen zwischen Bewohnen, Zuhören und Bewegung neu ausrichten, indem sie architektonische, klangliche und körperbasierte Forschung zusammenbringt.